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Schaltschrankbau

Industrie 4.0 beginnt beim Engineering

16. Juli 2019, 01:30 Uhr   |  Hans-Robert Koch, Dr. Jörg Lantzsch


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Engineering als Basis

Ansteuerung des Bearbeitungszentrum, Rittal
© Rittal

Die Daten werden auch zur Ansteuerung des 'Perforex'- Bearbeitungszentrums verwendet – mit wenigen ­Mausklicks startet der Mitarbeiter die Bearbeitung der Montageplatte.

„Die Basis der Automatisierung legen wir bereits im Engineering“, erklärt Oliver Martin, der bei Bauer Systeme die Elektrokonstruktion leitet. Auf den dabei erzeugten Daten basieren alle weiteren Prozesse – nicht nur die Werkstatt, sondern auch Einkauf, Kalkulation, Warenwirtschaft, Logistik und Arbeitsvorbereitung greifen auf die gleichen Daten zu. Als Schlüssel im Engineering-Prozess gilt die ‚Eplan‘-Datenbank. Beispiele sind die korrekt ermittelten Drahtlängen oder die Bohrinformationen für das ‚Perforex‘-Bearbeitungszentrum. Allerdings differiert die Qualität der Daten von Komponentenanbieter zu Komponentenanbieter. So hat ein moderner Umrichter in der Regel auch SPS-Funktionalitäten und ist häufig mit Busschnittstellen ausgestattet. Die zur Verfügung gestellten Daten enthalten aber oft nur die Klemmen für die Leistungsanschlüsse. In einem solchen Fall funktioniert das Leitungs-Routing in ‚Eplan Pro Panel‘ dann nicht für die Busleitung.

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1. Industrie 4.0 beginnt beim Engineering
2. Engineering als Basis
3. Folgefehler verhindern
4. Der virtuelle Prototyp
5. Arbeiten ohne gedruckte Pläne
6. Automatisierte ­Flachteilbearbeitung

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