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Hybridkabel

Eine Frage von Schirmung und Material

19. Juni 2019, 00:30 Uhr   |  Andreas Muckes

Eine Frage von Schirmung und Material
© Igus

Einkabel-Lösungen verkürzen Montagezeiten und helfen Kosten sparen. Allerdings stellen Hybridkabel besondere Anforderungen an die Schirmung und ihre Materialien.

Servomotoren und Umrichter wurden bisher stets mit zwei Leitungen verbunden: eine Leitung für die Energieversorgung und eine für das Gebersignal, die zum Beispiel über die Drehzahl und die Lage des Motors informiert. Doch zunehmend mehr Antriebshersteller bieten Servomotoren mit Einkabel-Lösungen an. Bei den sogenannten Hybridleitungen laufen Energieversorgung und Datenübermittlung über eine einzige Leitung, indem die Geberleitung in die Servoleitung integriert wird. Damit entfällt die notwendige Verkabelung mit einer separaten Messsystemleitung für den Encoder.

Ein weiterer Vorteil der Hybridleitungen liegt in der einfachen und verkürzten Konfektionierungszeit gegenüber einer Zweikabellösung. Maschinen lassen sich schneller montieren und in Betrieb nehmen. Zusätzlich kommt es zu einer Reduktion des Bauraums in der Ener­giekette, sodass ein kleineres und kos­tengünstigeres Modell genutzt werden kann. Und nicht zuletzt gestaltet sich auch der Anschluss an die Steuerung beziehungsweise den Motor kompakter, sodass der Kunde nur noch einen  Stecker für das gesamte System benötigt.

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1. Eine Frage von Schirmung und Material
2. Sichere Datenübertragung
3. Hybridleitungen in der Energiekette

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