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Verbindungstechnik

Der intelligente Steckverbinder

24. April 2019, 00:30 Uhr   |  Horst Kalla


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Der Steckzyklenzähler

Die Anzahl der Steckzyklen bestimmt unter anderem die Funktionsfähigkeit und den ‚Verschleiß‘ eines Steckverbinders. Weidmüller realisiert die Zählfunktion mit einem energieautarken piezobasierten Miniatursystem: Die während des Steckzyklus aufgebrachte Kraft erzeugt eine Energie, um das nachgelagerte elektronische System mit Strom zu versorgen. Im Kraftfluss des Stecksystems – im oder am Steckverbinder – befindet sich der Energiewandler. Die Energiezufuhr aktiviert das elektronische Zählwerk. ÜberPlausibilitätskriterien findet die ­Validierung statt, ob der Steckvorgang sicher durchgeführt wurde. Bei erfolgreicher Validierung wird der Zähler um 1 erhöht. In einem nicht flüchtigen Speicher wird der absolute Wert gesichert. Beim Erreichen der festgelegten maximalen Steckzyklenzahl erfolgt eine visuelle ­Markierung am Messsystem. Daraufhin lässt sich der Zählerstand kontaktlos über eine RFID-Schnittstelle auslesen, wobei das System während des Lesevorgangs über die RFID-Schnittstelle mit Energie versorgt wird.

Autor: 
Horst Kalla ist Referent Fachpresse bei Weidmüller Interface in Detmold.

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1. Der intelligente Steckverbinder
2. Elektronische Signalaufbereitung
3. Der Steckzyklenzähler

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