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Verbindungstechnik

Der intelligente Steckverbinder

24. April 2019, 00:30 Uhr   |  Horst Kalla


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Elektronische Signalaufbereitung

Smarter Steckverbinder innerhalb der Anschlussleitung
© Weidmüller Interface

Der smarte Steckverbinder befindet sich innerhalb der Anschlussleitung, wo er verschiedene elektrische Werte erfasst und diese zum Beispiel in eine APP, eine Cloud, ein ERP- oder SCADA-System überträgt.

Der intelligente Steckverbinder kann sich in der beziehungsweise den Anschlussleitungen von Fertigungsanlagen, -modulen oder -inseln befinden. Er dient der Energieversorgung sowie zur Signal- und Datenanbindung an die SCADA- oder ERP-Ebene. 

Im smarten Infrastruktur-Steckverbinder werden Strom, Spannung und Leistung auf den drei Phasen erfasst. Dabei beträgt der Maximalstrom 3 x 72 Ampere. Die Spannungsmessung geschieht direkt an L1-L3, ohne galvanische Trennung. Auch eine Temperaturerfassung ist integriert. 

Der Steck­verbinder arbeitet im Temperaturbereich zwischen –40 und +125 °C, mit einer Spannung von 3 x 230 V(AC) und einer Signalfrequenz von 50/60 Hz. Die Strommessung erfolgt mit Hallsensoren, also ohne Unterbrechung des Stromkreises.

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1. Der intelligente Steckverbinder
2. Elektronische Signalaufbereitung
3. Der Steckzyklenzähler

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