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Verbindungstechnik / Elektromechanik: Wago spürt konjunkturelle Unsicherheit

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Die Hoffnungsträger für 2012

In den ersten beiden Monaten des neuen Jahres hat Wago einen leicht unter dem Vorjahreslevel liegenden Auftragseingang verzeichnet. „Somit ist eines der Szenarien eingetreten, mit dem wir gerechnet haben. Unter der Maßgabe, dass wir dieses Niveau im Jahresdurchschnitt halten können, ist nach unserer verhalten optimistischen Prognose 2012 eine kleine Umsatzsteigerung erreichbar“, prognostizieren die Geschäftsführer. International ruhen die Hoffnungen der Mindener auf dem anhaltenden Wachstum in Indien, China, Japan, Brasilien, Russland und den USA. Die Firmenleitung glaubt, dass die Konjunkturprogramme von Präsident Barack Obama Wirkung zeigen und die amerikanische Konjunktur beleben werden. Mit Zuwächsen innerhalb Europas wird in der Firmenzentrale, wenn überhaupt, nur in Deutschland gerechnet. „Trotzdem gibt es noch Unwägbarkeiten.“ Angesichts dieser Situation sei es eine der „dringlichen Herausforderungen“, Strukturen zu schaffen, die ein schnelleres Reagieren auf konjunkturelle Schwankungen ermöglichen, um so das Unternehmen und die Arbeitsplätze krisenfester zu machen.