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Weidmüller: Wachstum in allen Regionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erzielte die Weidmüller Gruppe mit Hauptsitz in Detmold einen Umsatz von 823 Mio. Euro, wie das Elektrotechnikunternehmen auf der jährlichen Pressekonferenz während der Hannover Messe bekannt gab.

Vorstand, Weidmüller Bildquelle: © Weidmüller

Der Vorstand der Weidmüller-Gruppe um Volker Bibelhausen, Jörg Timmermann und José Carlos Álvarez Tobar (v.l.n.r.) ist mit dem Jahr 2018 sehr zufrieden, rechnet aber für 2019 mit geringerer Dynamik.

„Wir haben in einem ereignisreichen Jahr ein deutlich zweistelliges Umsatzwachstum verwirklichen können“, erklärt Weidmüller-Vorstandssprecher Jörg Timmermann. „Treiber unseres Geschäftserfolges waren neben den globalen Wachstumsmärkten vor allem unsere Innovationen für die Automatisierung und Digitalisierung, unser Reihenklemmenportfolio um die 2016 neu eingeführte A-Reihe mit Push-In-Anschlusstechnik sowie das Geschäft in Nordamerika.“ Verglichen mit dem Vorjahr wuchs das Unternehmen 2018 um 11 % (Umsatz 2017: 740 Mio. Euro). Mit Blick auf das laufende Jahr ist Weidmüller optimistisch, weiteres Wachstum zu erzielen.

Die Steigerung des Umsatzes verteilt sich dabei auf alle Regionen der Weidmüller Gruppe weltweit. In Europa verzeichnete sie ein Wachstum von 7 %, auf dem asiatischen Markt verbuchte das Unternehmen ein Wachstum von 9 %. Das größte Wachstum von knapp 50 % wurde in Amerika erwirtschaftet.

Zur Umsatzsteigerung trugen alle Divisionen des Unternehmens bei. Während die auf Schaltschranklösungen spezialisierte Division Cabinet Products ein Wachstum von 10 % verzeichnete, stieg der Umsatz der Division Automation Products and Solutions um 24 % - nach 25 % im Jahr 2017.

2018 steigerte Weidmüller auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung von 45 auf 49 Mio. Euro. Aktuell beschäftigt das Unternehmen knapp 4.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 2.135 in Deutschland.