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Elektromechanik: Schaltschrank - fit für Industrie 4.0

Wie sieht der Schaltschrank der Zukunft aus? Für die Neukonzeption eines Großschranksystems fragte Rittal direkt an der Basis nach, um heutige Anforderungen im Steuerungs- und Schaltanlagenbau berücksichtigen zu können.

Schaltschrank Bildquelle: © Rittal

Was lässt sich bei einem Produkt wie einem Schaltschrank, der technologisch ausgereift erscheint, noch verbessern? Wo kann man ansetzen? Was braucht der Schaltanlagenbau? Diese ­Fragen stellten sich die Entwickler bei ­Rittal vor fünf Jahren. Da der Begriff ‚Industrie 4.0‘ damals erst ein Jahr durch den Markt geisterte, war zu diesem Zeitpunkt nur klar: Der Großschrank muss zu 100 % Industrie-4.0-fähig werden. Denn nur die Kombination aus realem Schaltschrank und seinem digitalen Zwilling würde in Zukunft alle Digitalisierungsanforderungen von Online-Konfiguration und Engineering über Montage bis hin zu Automatisierung und Wartung erfüllen. „Die neue Wirklichkeit“ nennt Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Rittal, die Verschmelzung realer und physischer Workflows im Produktlebenszyklus: „Ohne konsistente, durchgängige Daten oder softwarebasiertes Regelwissen ist auch ein Schaltschrank nicht zukunfts­fähig.“