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Predictive Maintenance: Die intelligente Energiekette

Energieketten und Leitungen vorausschauend zu warten, war bislang ein schwieriges Unterfangen. Integrierte Sensoren bringen nun auch hier die Digitalisierung an Bord.

Intelligente Energiekette, igus Bildquelle: © Igus

Beim (industriellen) Internet der Dinge geht es maßgeblich um Digitalisierung. Ziel ist es, die Vernetzung von Produktionssystemen, Produkten und Menschen, Produktion oder Distribution effizienter zu gestalten. So kommunizieren Maschinen miteinander und tauschen Informationen über Status, Werkstücke und mögliche Fehlermeldungen aus – die ‚Smart Factory‘ entsteht. Die ‚4. industrielle Revolution‘ treibt dank großer Datenmengen (Big Data) die Entwicklung der Smart Factorys voran. Big Data – weltweit in den Unternehmen gesammelt – dienen als ‚Lernstoff‘ für neuronale Netze. Verbaut in Computern, lernen diese sehr schnell, die Daten den Anforderungen entsprechend zu verwerten und zu verknüpfen:  Das Ergebnis sind selbstlernende Bildverarbeitungssysteme, intelligente Roboter und autonome Fahrzeuge, die vor allem im industriellen Umfeld die Arbeitswelt verändern. 

Wie passen nun Hersteller von Energieketten und Leitungen in dieses Szenario? Dies zeigt das Beispiel von Igus, Hersteller von Komponenten aus Hochleistungskunststoffen. Im Zuge von Industrie 4.0 ist Ziel des Unternehmens, Wartung und Instandhaltung seiner Komponenten effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. Hierzu wurde die ‚isense‘-Familie entwickelt – unterschiedliche Sensoren und Überwachungssysteme, die die Kunststofflösungen des Anbieters zu intelligenten Produkten machen. So gehen die Komponenten nicht einfach in den Status ‚defekt‘, sondern kündigen den Defekt zunächst als Wartungsbedürfnis an. Damit wird die prädiktive Wartung im Bereich Energieketten und Leitungen etabliert.