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Industriesteckverbinder: M8 - im Schatten des M12?

Ist die Rede von Industriesteckverbindern für die Sensor-/Aktor-Verkabelung oder für die ­Datenübertragung, geht es zumeist um die M12-Steckverbinder. Soll die Steckverbindung jedoch kompakter ausgeführt sein, kommt der M8 ins Spiel. Ein Überblick.

Industriesteckverbindern, Phoenix Contact Bildquelle: © Phoenix Contact

Anforderungen in der Industrie – ob an schlüsselfertige Montagelinien, an Geräte oder an Einzelkomponenten – lauten oft: kompakt – effizient – leistungsfähig. Die Gründe dafür sind vielfältig: Kleinere Geräte ermöglichen kleinere Anlagen, die weniger Platz benötigen. Dadurch ergeben sich Einsparungen durch einen geringeren Rohstoffverbrauch bei der Herstellung, Kosteneinsparungen auf dem Transportweg sowie kleinere Aufstellflächen. Um Gerätegrößen zu reduzieren, wird auch die Schnittstelle nach außen betrachtet.

Besonders gern werden Rundsteckverbinder im industriellen Umfeld eingesetzt – Gründe sind unter anderem ein IP-geschütztes Gerätedesign und damit der Verzicht auf ein platzraubendes Zusatzgehäuse sowie der schnell von außen erfolgende Anschluss, ohne dass das jeweilige Gerät geöffnet werden muss.

Als Standard für besonders kompakte Anschlüsse hat sich die M8-Variante des M12-Steckverbinders etabliert: Um ein Drittel kleiner als der M12 bietet der M8 dennoch industrietaugliche Eigenschaften und ist gut zu handhaben. Ob für die Anbindung kompakter Sensoren oder die Spannungsversorgung kleiner Geräte – in vielen Bereichen wird der M8 bereits mit hoher Akzeptanz eingesetzt.