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Bildverarbeitung

Robotersensorik abgelöst

22. März 2019, 03:00 Uhr   |  Stefan Lochbrunner


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Von der Idee zum Start-up

Die Idee für die kamerabasierte Sensorik für intelligente Roboter entstand aus der Doktorarbeit von Mitgründer Nicolas Alt, dessen Dissertationsthema die ‚visuo-haptische‘ Wahrnehmung von Robotern war. Inspiriert von der Beobachtung, wie Roboterstaubsauger absichtlich und wiederholt auf Hindernisse für die taktile Kartierung stoßen, entwickelte er – damals noch in einem Forschungsprojekt – einen taktilen Sensor für mobile Roboterplattformen. Dieser bestand aus einem einfachen Schaumstoffbalken, der von einer bereits vorhandenen Kamera am Roboter beobachtet wurde und gleichzeitig als weicher Stoßfänger diente. Das gleiche Konzept gilt auch für die taktilen Sensoren, die von RoVi an den Fingern von Greifern angebracht werden.
Später wurde das Konzept der Verwendung einer externen Kamera in Kombination mit passiven Elementen erweitert, um Kraft-Momenten-Sensoren und Gelenkwinkelsensoren für Roboter zu entwickeln. 

2016 entstand aus dem Forschungsprojekt ein Spin-off-Projekt mit der Absicht, die Technologie weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren. Finanziert wird das Start-up aktuell von Exist Forschungstransfer, einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie speziell für High-Tech-Gründung aus der Forschung.

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1. Robotersensorik abgelöst
2. Software statt Hardware
3. Erschwingliche Automatisierung
4. Von der Idee zum Start-up

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