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VDMA OPC Machine Vision

Bildverarbeitung – interoperabel und herstellerunabhängig

27. November 2019, 13:00 Uhr   |  Inka Krischke

Bildverarbeitung – interoperabel und herstellerunabhängig
© VDMA

Die Initiative 'VDMA OPC Machine Vision' hat einen OPC UA Demonstrator vorgestellt.

Mitglieder der 'VDMA OPC Machine Vision Initiative' haben zusammen mit der OPC UA Foundation einen Hardware-Demonstrator entwickelt, der die praktische Umsetzung der ‚OPC UA for Machine Vision (OPC MV) Part 1 Companion Specification‘ beinhaltet.

„Bildverarbeitungssysteme gehören zu den komplexesten Komponenten im Maschinenbau. Ihre Integration wird durch herstellerübergreifend einheitliche Methoden zur Steuerung und Datenverwaltung erheblich vereinfacht“, sagt Dr. Peter Waszkewitz, Software Project Manager bei Robert Bosch Manufacturing Solutions und Mitglied der Kernarbeitsgruppe. 

OPC MV Part 1 beschreibt eine Abstraktion des generischen Bildverarbeitungssystems, das heißt eine Darstellung eines sogenannten ‚digitalen Zwillings‘ des Systems. Es übernimmt die Verwaltung von Rezepten, Konfigurationen und Ergebnissen auf standardisierte Weise, während die Inhalte herstellerspezifisch bleiben und als Blackbox behandelt werden. Der Demonstrator etabliert eine Infrastrukturschicht, die eine vereinfachte und einheitliche Integration von Bildverarbeitungssystemen in übergeordnete IT-Produktionssysteme ermöglicht (SPS, SCADA, MES, ERP, Cloud etc.). Er demonstriert die verallgemeinerte Steuerung eines Vision-Systems und abstrahiert das notwendige Verhalten über das Konzept einer ‚State Machine‘.

Partner des Projektes sind: Asentics, Peer Group, Robert Bosch Manufacturing Solutions, Vitronic und VDMA Robotik + Automation.

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