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Bildverarbeitung: Stemmer Imaging wächst trotz schwierigem Marktumfeld

Bildverarbeitungsanbieter Stemmer Imaging hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/2019 bekannt gegeben und blickt laut CEO Arne Dehn insgesamt auf eine erfolgreiche Entwicklung im Berichtszeitraum zurück.

Arne Dehn, Stemmer Imaging Bildquelle: © Stemmer Imaging

Arne Dehn, CEO von Stemmer Imaging, erklärt, die Unternehmensgruppe wolle "auch im geplanten Rumpfgeschäftsjahr 2019 weiterhin nachhaltig und profitabel wachsen“.

 

 

Im Zeitraum vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatzanstieg um 8,3 % von 100,6 Mio. Euro auf 109 Mio Euro. Dies ist im Wesentlichen auf die regionale Diversifikation sowie auf das Wachstum in neuen Endmärkten wie Sports & Entertainment sowie Medical zurückzuführen. Der um einmalige Kosten insbesondere für die Umstellung auf die International Financial Reporting Standards (IFRS), den im Mai 2019 vollzogenen Wechsel in den Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse sowie Kosten im Rahmen von Akquisitionen bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 10 Mio. Euro gegenüber 10,6 Mio. Euro im Vorjahr.

Damit hat Stemmer Imaging die Umsatzprognose (108 bis 111 Mio. Euro) sowie die Gewinnprognose (bereinigtes EBITDA von 10 bis 12,2 Mio. Euro) erreicht. Das starke vierte Quartal 2018/2019 mit erfreulichen Zuwächsen bei Umsatz und Auftragseingang sorge für eine solide Basis für die weitere Entwicklung im geplanten Rumpfgeschäftsjahr 2019, heißt es aus dem Unternehmen.

Zur Vereinfachung der Jahresabschlussprozesse wird der ordentlichen Hauptversammlung am 19. November 2019 die Umstellung des bisherigen Stemmer-Imaging-Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr vorgeschlagen. Billigt die Aktionärsversammlung die Umstellung, wird es in der laufenden zweiten Jahreshälfte 2019 ein Rumpfgeschäftsjahr für den Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2019 geben. Das Jahr 2020 wäre dann das erste Geschäftsjahr der Unternehmensgruppe, das dem Kalenderjahr entspricht.

Für das geplante Rumpfgeschäftsjahr 2019 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz in der Spanne von 59 bis 65 Mio. Euro sowie einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 5,5 bis 7,1 Mio. Euro..