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Künstliche Intelligenz: Was Deep Learning der Robotik bringt

Roboter von heute lernen, adaptieren und entwickeln sich 'autonom' weiter. Das Geheimnis dahinter: Deep Learning.

Mensch und Roboter Seite an Seite Bildquelle: © Nvidia

Eine der Ebenen, auf denen Roboter die Produktion ‚revolutionieren‘, ist die Zusammenarbeit mit Menschen. Dabei geht es nicht nur um das Programmieren, sondern auch darum, Roboter mit Hilfe von Deep Learning die Aktionen des Menschen beobachten und nachahmen zu lassen. Möglich macht dies unter anderem ein von Nvidia entwickeltes, auf der Deep-Learning-Technologie basierendes System namens ‚Nvidia Jetson AGX Xavier‘. Es ist in der Lage, mittels neuronaler Netze aus konkreten physischen Vorgängen ein für Menschen nachvollziehbares Programm abzuleiten und auszuführen. Im Zentrum steht dabei die Abfolge ‚Aktion registrieren, Programm generieren, Programm umsetzen‘. 

Die neuronalen Netze werden ausschließlich aufgrund synthetischer Daten in Simulationsverfahren trainiert. Mit synthetischer Datengenerierung stehen nahezu unbegrenzt vorab gekennzeichnete und klassifizierte Daten zur Verfügung, sodass die entsprechenden Algorithmen problemlos entwickelt werden können. Die entscheidenden Praxis-Tests finden in Gestalt eines Baxter-Roboters statt, der verschiedene Haushaltsgegenstände aufnimmt und an anderer Stelle ablegt. Diese Methode wurde speziell für die Optimierung der Mensch-Maschine-Kommunikation entwickelt – und im weiteren Sinn auch dafür, beide künftig nahtlos zusammenarbeiten lassen zu können.