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3D-Sensoren: Spiegelnde und matte Oberflächen

Das Fraunhofer IOSB hat einen inlinefähigen 3D-Sensor nach dem chromatisch konfokalen Prinzip zur mikroskopischen Messung der Topographie von Oberflächen entwickelt.

Inlinefähiger 3D-Sensor vom Fraunhofer IOSB Bildquelle: © Fraunhofer IOSB

Durch eine sich am Farbempfinden des Menschen orientierende, chromatische Auswertung ist es laut Fraunhofer-Institut gelungen, in dieser Anwendung mit nur wenigen ‚Farb‘-Kanälen die gleiche Sensitivität wie die des verbreiteten Spektrometer-Ansatzes zu erzielen. So sei es möglich, einen sehr kompakten Sensor zu realisieren. Dadurch ergeben sich neue Freiheitsgrade, die sich in der Anwendung für eine erhöhte Messgeschwindigkeit, ein kompaktes Design oder einen erhöhten Dynamikumfang der Messung nutzen lassen. Ein hoher Dynamikumfang ist vorteilhaft, wenn dunkle Laserschweißnähte auf glänzenden Edelstahloberflächen vermessen werden sollen. Der 3D-Sensor eignet sich generell für die Topographiemessung spiegelnder und diffus reflektierender Oberflächen. Weitere mögliche Anwendungen sind die Vermessung von Steckerkontakten, die Inspektion von Lötkugeln auf Wafern oder die Vermessung verchromter Bauteile im Automobilbereich.