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3D-Kameras: Der Weg zu bequemen Kopfstützen

Der amerikanische Hersteller Adient stellt mit Hilfe von 3D-Bildverarbeitung die Qualität von PKW-Kopfstützen und -Armlehnen sicher.

3D-Bildverarbeitung Bildquelle: © IDS

Für Unternehmen der Automobilindustrie sind Qualitäts- und Prozessmanagement von großer Bedeutung. An Erstausrüster und Zulieferer werden immense Bedingungen gestellt, um eine hohe Qualität sicherzustellen und kontinuierliche Verbesserungen, Abfallreduzierung und Fehlerminimierung zu gewährleisten. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf den Innenraum eines PKWs gelegt, denn er trägt für den Fahrer in hohem Maße zur ‚Wohlfühl-Atmosphäre‘ bei. Für den perfekten Sitzkomfort im Fahrzeug stellen Fahrzeughersteller dementsprechend hohe Anforderungen an die zu verarbeitenden Schaumstoffe: Anpassungsfähig und flexibel sollen sie sein, widerstandsfähig und langlebig, aber auch eine gute Haptik und Optik besitzen. Hoher Qualitätsanspruch muss jedoch immer auch mit Wirtschaftlichkeit einhergehen.

Adient, ein amerikanischer Hersteller von Pkw-Kopfstützen und -Armlehnen, hat vor diesem Hintergrund in seinem slowenischen Werk in Slovenj Gradec kürzlich eine automatisierte Beschneidelinie für diese Produkte in Betrieb genommen. Ziel dieser Anlage war es, Taktzahl und Genauigkeit bei der Herstellung der geschäumten Kleinteile zu erhöhen, den Ausschuss zu verringern und damit die Effektivität des Fertigungsprozesses zu steigern.