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Embedded Vision: Revolution für Machine Vision?

Fortsetzung des Artikels von Teil 4.

Die Wahl des ­optimalen Systems

Schlagworte wie Industrie 4.0, Internet of Things (IoT) und die Erweiterung Industrial Internet of Things (IIoT), Cloud Computing, verteiltes Rechnen, künstliche Intelligenz, Machine Learning und weitere Technologien sind Ausdruck für die zahlreichen Entwicklungen, die Anwender und Entwickler von Bildverarbeitungssystemen vor große Herausforderungen bei der Auswahl des bestgeeigneten Systems für ihre jeweiligen Anwendungen stellen. Einen wesentlichen Anteil zum jeweils optimalen Bildverarbeitungssystem bildet das Thema Software, wie Keppler ausführt: „Diese sollte unabhängig von der Hardware-Plattform sowie vom Betriebssystem und daneben kompatibel zu den gängigen Sourcecodes und Standards sein, um die nötige Flexibilität zu bieten.“ 

Dass die klassische Bildverarbeitung aufgrund der rasanten Entwicklungen im Bereich von Embedded Vision schon bald ausgedient haben könnte, sieht Keppler nicht: „Embedded Vision-Systeme haben sowohl in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit als auch hinsichtlich ihrer Einsatzvielfalt in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erlebt und bieten ihren Anwendern flexible Möglichkeiten. Doch auch weiterhin wird es immer Applikationen geben, in denen klassische PC-basierte Bildverarbeitungssysteme die bessere Lösung darstellen.“

Autor:
Peter Stiefenhöfer ist Inhaber des Pressebüros PS Marcom Services in Olching.