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Embedded Vision: Revolution für Machine Vision?

Fortsetzung des Artikels von Teil 3.

Flexibilität durch System on Chip

Beispielsystem aus unbegrenzten Möglichkeiten Bildquelle: © Stemmer Imaging

SoC-Systeme ermöglichen maßgeschneiderte Bildverarbeitungslösungen und lassen sich in diversen Zielsystemen unterbringen.

Eine noch junge Embedded-Rechnertechnologie mit hoher Flexibilität sind ‚System On Chip‘-Lösungen (SoC). „SoCs erlauben maßgeschneiderte Systeme und eine einfache Adaption verschiedenster Bildsensoren über Standardkameras und zahlreiche Standardschnittstellen wie GigE Vision, USB3 Vision oder MIPI. Durch die Einbindung von Hardware wie FPGAs, GPUs oder DSPs sind bei Bedarf eine lokale Vorverarbeitung und Datenreduktion realisierbar. Zudem ist eine standardkonforme Bildverteilung zur Weiterverarbeitung sowie eine standardkonforme Maschinenkommunikation über OPC UA möglich“, erläutert Keppler. Beim Einsatz der passenden Software-Umgebung bieten derartige ARM-basierende Systeme unter Linux zudem Sourcecode-Kompatibilität zu PC-Systemen, freie Programmierbarkeit über C/C++ und Zugriff auf Bildverarbeitungsbibliotheken mit optimierten Algorithmen. Keppler räumt der SoC-Tech­nologie sogar das Potenzial ein, die Bildverarbeitung zu revolutionieren, da sie nur geringe Anfangsinvestitionen und Systemkosten erfordere und zudem eine einfache Duplizierung möglich sei.