Sie sind hier: HomeFeldebeneBildverarbeitung

Embedded Vision: Revolution für Machine Vision?

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Smart-Kameras und Vision-Sensoren

Grafik zu Smart Cameras und Vision Sensoren Bildquelle: © Stemmer Imaging

Bei Smart Kameras und Vision-Sensoren sind Kamera, Bilderfassung, der Prozessor für die Bildauswertung und die I/O-Schnittstellen sowie teilweise auch Beleuchtung und Optik in einem Gehäuse zusammengefasst.

Noch einen Schritt weiter gehen Smart-Kameras und Vision-Sensoren: Bei ihnen sind der Kamerasensor sowie die Bild-Erfassung, der Prozessor für die Bild-Auswertung und die I/O-Schnittstellen in einem meist sehr kompakten, robusten Gehäuse zusammengefasst. Vision-Sensoren verfügen in der Regel über eine grafische ‚Point and Click‘-Parametrierung. Häufig arbeiten diese Systeme zudem mit integrierten Beleuchtungen und Optiken, was zwar die Anwendung vereinfacht, zugleich aber die Flexibilität reduziert: „Solche Systeme sind in der Regel für bestimmte Anwendungsfälle optimiert und erlauben keinen Wechsel zu einer komplett anderen Applikation, zum Beispiel von einer reinen Anwesenheitskontrolle hin zu Mess- oder Leseaufgaben. Als weitere Einschränkung ist das limitierte Angebot an Bild-Sensoren zu nennen, die sich in solchen Produkten einsetzen lassen“, gibt Keppler zu bedenken.

Eine genaue begriffliche Abgrenzung zwischen Smart-Kameras und Vision-Sensoren existiert nicht; als typische Vertreter dieser Klasse gelten die Stand-Alone-Produkte der ‚InSight‘-Familie von Cognex sowie die ‚Boa‘-Reihe von Teledyne Dalsa.