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Bildverarbeitung: Der Nutzen von 'Perceptual Computing'

Moderne Maschinen sind zunehmend fähig, menschenähnlich zu 'fühlen', zu 'verstehen', mit ihrer Umgebung zu interagieren und stetig dazuzulernen. Ein bedeutender Schlüssel dazu ist das 'Perceptual Computing'.

Perceptual Computing von Framos Bildquelle: © Framos

Die 3D-Sensing-Technologie gilt als ein Schlüssel zu natürlicher und intuitiver Mensch-Maschine-Interak­tion. Durch die berührungslose Bedienung von Geräten via Eye-Tracking sowie Gesten- und Gesichtserkennung wird eine neue Art von Konsumgütern, Sicherheits­merk­malen und industriellen Lösungen möglich. Und dank ausgereifter Technik, erschwinglichen Preisen und dem ent­sprechenden Marktbedarf ist die 3D-Sen­sing-Technologie inzwischen reif für den Sprung in den Massenmarkt. 

‚Perceptual Computing‘ verbindet das Erfassen von Information mit deren Interpretation. Grundvoraussetzung dafür ist die Sensortechnologie, die einer Maschine Bilddaten in 2D und 3D liefert. Dahinter muss ein Prozessor folgen, der diese Daten auswertet und Entscheidungen trifft. Je nach Anwendung kann dies eine GPU, ein FPGA oder ein ASIC sein. Intelligente Algorithmen, die beispielsweise Objekte, Gesten oder Gesichter erkennen, lassen sich auf diesen Plattformen implementieren. So können etwa im indus­triellen Umfeld Fertigungs- und Trans­portprozesse überwacht und anschließend optimiert werden. Es ist möglich, indus­trielle Roboter zu führen, die auf ihre Umwelt – beispielsweise auf eine sich in den Fertigungsbereich bewegende Person – reagieren und Verletzungsrisiken ab­wenden.