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Industrie 4.0: Cyber-physical Systems lernen das Sehen

Cyber-physical Systems (CPS) als Kern-Element des Internets der Dinge benötigen universelle Sensorik, um ihre Umgebung zu analysieren und zu überwachen. Das Forschungsprojekt "Eyes of Things" (EoT) soll ihnen das "Sehen" beibringen.

Prototyp eines sehenden Cyber physical Systems Bildquelle: © Vision Markets

Prototyp eines "sehenden" Cyber-physical Systems (CPS)

Das EU-geförderte Forschungsprojekt "Eyes of Things" (EoT), das im Januar dieses Jahres sein Kick-off-Meeting hatte, entwickelt Konzepte zur Integration automatischer Bildverarbeitung in CPSs. Neben dem Deutschen Forschungszentrum Für Künstliche Intelligenz (DFKI) [1]beteiligen sich sieben europäische Partner aus Industrie und Forschung an dem Projekt, unter anderem die Firmen Thales, Awaiba und Evercam. Konsortialführer des Projekts ist die Universidad Real de Castilla-La Mancha in Ciudad Real, Spanien.

Im Rahmen des Projektes wird die Komplexität eingebetteter Bildverarbeitungssysteme für eine Industrie 4.0 und das Internet der Dinge untersucht - von hoher Berechnungsgeschwindigkeit bei geringer Leistungsaufnahme über einheitliche Kameraschnittstellen bis zu hoch-effizienten Bildverarbeitungsalgorithmen.

Neben der laufenden Forschung möchte das Eyes-of-Things-Projekt innerhalb der Bildverarbeitungs-Branche eine breite Diskussion über Anwendungen, technische Möglichkeiten und kommerzielle Anforderungen an "sehende CPSs" anregen. Dazu informiert das Projekt auf der Webseite www.eyesofthings.eu kontinuierlich über Fortschritte und Veranstaltungen.