Elektromobilität / Phoenix Contact

Wechsel in der Geschäftsführung

1. Januar 1970, 1:00 Uhr | Davina Spohn
Oliver Stöckl von Phoenix Contact
© Phoenix Contact

Oliver Stöckl ist neuer Geschäftsführer von Phoenix Contact E-Mobility. Er tritt die Nachfolge von Helmut Friedrich an, der Ende 2016 in den Ruhestand gegangen ist.

Seine berufliche Tätigkeit begann Oliver Stöckl 2012 bei Phoenix Contact Electronics. Zuletzt war er Leiter des Geschäftsfelds ‚Control and Industry Solutions‘.

Phoenix Contact E-Mobility ist in der Schnell-Ladetechnik für Elektrofahrzeuge tätig und hat den CCS-Standard (Combined Charging System) mitgeprägt. Im Zuge der weiteren technologischen Entwicklung wird dieser Standard jetzt in das High Power Charging System (HPC) überführt, das Ladeleistungen zwischen 350 und 500 kW ermöglicht. Basierend auf gekühlten Ladeleitungen und Steckern wird es möglich, Fahrzeuge in nur drei bis fünf Minuten mit einer Reichweite vom 100 km aufzuladen. Dem dynamischen Wachstum des Elektromobilitätsmarktes folgend, konnte Phoenix Contact E-Mobility mit Komponenten für die Ladeinfrastruktur als auch mit Fahrzeug-Inlets 2016 ein Wachstum von 70 % erzielen.

Um dem rasant wachsenden, chinesischen Elektromobilitätsmarkt Rechnung zu tragen, wurde bereits 2015 die Phoenix Contact (Nanjing) E-Mobility Technology Co. Ltd. in Nanjing, China gegründet. Sie entwickelt und vertreibt Produkte speziell für die lokalen Anforderungen und Standards. Darüber hinaus gibt es in den USA eigene Mitarbeiter, um sowohl die etablierten als auch die neuen Fahrzeugmarken auf dem Weg zur Elektromobilität zu unterstützen.


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