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VDMA Antriebstechnik

Umsatzprognose auf +10 % erhöht

23. Juli 2021, 14:26 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Umsatzprognose auf +10 % erhöht
© Pixabay / CC0

Ein starker Auftragseingang führt dazu, dass der VDMA-Fachverband Antriebstechnik seine Umsatzprognose um fünf Prozentpunkte anhebt. Vom Vorkrisenniveau spricht aber noch niemand.

Von +5 auf +10 % hebt der VDMA-Fachverband Antriebstechnik die Umsatzprognose aus dem Frühjahr für das laufende Geschäftsjahr an. Grund hierfür ist ein starker Auftragseingang: Im Zeitraum von Januar bis Mai 2021 verzeichnete die Branche ein Plus von 33 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gestützt wird die Entwicklung von Kundengruppen wie Windkraft, Landtechnik, Baumaschinen und Fördertechnik, aber auch von den Exportmärkten USA und China.

Vorkrisenniveau frühestens ab Ende 2022

Eine große Herausforderung sowohl für Kunden als auch Lieferanten sind jedoch die Einschränkungen in den globalen Lieferketten, die zu Lieferschwierigkeiten und Kostendruck entlang der Wertschöpfungskette führen. Trotzdem ist die Branche für das Jahr zuversichtlich, das prognostizierte Umsatzwachstum zu erreichen. Allerdings variiert das Wachstum je Unternehmen nach Kundenstruktur und Produktvielfalt. So haben einige Antriebsspezialisten im Umfeld der automobilen Zulieferung immer noch den Transformationsprozess vor sich.

Der Fachverband warnt jedoch, dass der positive Ausblick nicht über die momentane Situation hinwegtäuschen dürfe. Obwohl die die Antriebstechnik die Krise in der Nach-Covid-Zeit relativ schnell durchlaufen hat, wird das hohe Produktionsniveau aus 2018 von knapp 18 Mrd. Euro aus heutiger Sicht nicht vor Ende 2022 erreicht.

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