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Schaeffler Gruppe - Bilanz 2019

Umsatz stabil, Erwartungen gedämpft

10. März 2020, 09:02 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Umsatz stabil, Erwartungen gedämpft
© Schaeffler

Schaeffler gab seine Geschäftszahlen 2019 bekannt.

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler veröffentlicht seine Geschäftszahlen: Der Umsatz konnte leicht gesteigert werden, dank Industriesparte. Zwei Regionen trugen besonders zum positiven Ergebnis bei.

Die Schaeffler Gruppe hat ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Demnach lag der Umsatz bei rund 14,4 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 14,2 Milliarden Euro). Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 0,1 %. Das Umsatzwachstum der beiden Automotive-Sparten war auf währungsbereinigter Basis leicht rückläufig, zeigte im zweiten Halbjahr aber eine positive Tendenz. Das Umsatzwachstum der Sparte Industrie konnte über das gesamte Berichtsjahr gesehen zulegen, flachte aber in der zweiten Jahreshälfte aber ab. Von den vier Regionen trugen die Regionen Greater China und Americas zum währungsbereinigten Umsatzwachstum bei, während die Umsatzentwicklung in den Regionen Europa und Asien/Pazifik rückläufig war.

Zum Geschäftsverlauf im Jahr 2019 sagte Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG: »Wir konnten in einem schwierigen Umfeld unsere im Juli angepasste Prognose mit Blick auf das Umsatzwachstum erfüllen und die Zielmarke für die EBIT-Marge leicht übertreffen. Noch erfreulicher ist der starke Free Cash Flow, der mit 478 Millionen Euro die Erwartungen deutlich übertraf.  Das Ergebnis des Jahres 2019 zeigt, dass sich unsere Aufstellung als globaler Automobil- und Industriezulieferer bewährt. Zum anderen sehen wir, dass sich die von uns ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung der Kapital- und Kosteneffizienz sowie die drei Spartenprogramme RACE, GRIP und FIT auszahlen.«

Sondereffekte belasten Ergebnis

Der Automobil- und Industriezulieferer erwirtschaftete 2019 ein EBIT in Höhe von 790 Millionen Euro (Vorjahr: 1.354 Millionen Euro), das im Berichtszeitraum mit Sondereffekten in Höhe von 372 Millionen Euro belastet war. Die Sondereffekte gehen im Wesentlichen aus den Aufwendungen im Zusammenhang mit den im Jahr 2019 etablierten Transformations- und Effizienzprogrammen RACE (Automotive OEM), GRIP (Automotive Aftermarket) und FIT (Industrie) in Höhe von 356 Millionen Euro zurück. Das EBIT vor Sondereffekten lag damit bei 1.161 Millionen Euro (Vorjahr: 1.381 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 8,1 %(Vorjahr: 9,7 %). Maßgeblich für den Rückgang der EBIT-Marge vor Sondereffekten waren neben dem anhaltend schwierigen Umfeld insbesondere negative Verkaufspreiseffekte und ein veränderter Produktmix in der Sparte Automotive OEM. Außerdem belasteten Aufwendungen für IT- und Digitalisierungsprojekte die Margenentwicklung.

Dividende fällt deutlich niedriger aus

Das den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnende Konzernergebnis betrug im Berichtszeitraum 428 Millionen Euro und lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau (881 Millionen Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie lag bei 0,65 Euro (Vorjahr: 1,33 Euro). Auf dieser Basis wird der Vorstand der Schaeffler AG der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 45 Cent je Vorzugsaktie vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 43 % (Vorjahr: rund 40 %) bezogen auf das den Anteilseigern zuzurechnende Konzernergebnis vor Sondereffekten.

Zum Geschäftsverlauf im Jahr 2019 sagte Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG: »Wir konnten in einem schwierigen Umfeld unsere im Juli angepasste Prognose mit Blick auf das Umsatzwachstum erfüllen und die Zielmarke für die EBIT-Marge leicht übertreffen. Noch erfreulicher ist der starke Free Cash Flow, der mit 478 Millionen Euro die Erwartungen deutlich übertraf.  Das Ergebnis des Jahres 2019 zeigt, dass sich unsere Aufstellung als globaler Automobil- und Industriezulieferer bewährt. Zum anderen sehen wir, dass sich die von uns ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung der Kapital- und Kosteneffizienz sowie die drei Spartenprogramme RACE, GRIP und FIT auszahlen.«

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2. Industriesparte wächst, Erwartungen für 2020 gedämpft

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