Schwerpunkte

Zwölf Standorte betroffen

Stellenstreichung bei Schaeffler

11. September 2020, 08:46 Uhr   |  Andrea Gillhuber


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Technologie- und Produktionsstandorte werden ausgebaut

Einzelne Technologie- und Produktionsstandorte mit bestimmten Kompetenzen sollen zudem ausgebaut werden. Zu diesen Standorten zählen Herzogenaurach, Höchstadt, Bühl und Schweinfurt. Der Sitz der Sparte Automotive Aftermarket in Langen soll zudem durch Personaltransfers ausgebaut werden.

Am Hauptsitz Herzogenaurach soll unter anderem neben dem Aufbau eines Zentrallabors zukünftig das Kompetenzzentrum für Wasserstofftechnologie angesiedelt werden.

Höchstadt wird ein reiner Automobil-Standort. Hier soll ein Kompetenzzentrum für den Werkzeugbau entstehen, das die vorhandenen Kapazitäten aus Herzogenaurach übernimmt. Im Gegenzug werden die Aktivitäten der Sparte Industrie von Höchstadt nach Schweinfurt verlagert.

Den Standort in Bühl, Sitz der Sparte Automotive OEM, möchte Schaeffler als Kompetenzzentrum für E-Mobilität und die Serienfertigung von Elektromotoren ausgebauen. In diesem Zusammenhang werden zusätzlich 500 Stellen in Bühl entstehen, die in der ursprünglichen Planung zunächst für den Standort Szombathely in Ungarn vorgesehen waren. Der Aufbau des Werkes in Ungarn ist davon nicht betroffen.

Schweinfurt, Sitz der Sparte Industrie, soll durch die Bündelung der Wertschöpfung für die klassischen Lagerprodukte im mittleren- und großen Durchmesserbereich gestärkt werden. Weiter gestärkt wird auch die Hauptentwicklungsaktivität für Zukunftsfelder der Sparte Industrie, zum Beispiel der Bereich Robotik. Zudem wird ein Innovationszentrum für gruppenweite Industrie-4.0-Themen errichtet. Zusätzlich ist der Ausbau des Bereichs Aerospace-Spezialprodukte vorgesehen.

Das AKO-Logistik-Zentrum in Halle steht kurz vor der Inbetriebnahme. In Halle werden bei einem externen Dienstleister rund 600 Arbeitsplätze mit Tarifbindung geschaffen.

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1. Stellenstreichung bei Schaeffler
2. Die Maßnahmen im Überblick
3. Technologie- und Produktionsstandorte werden ausgebaut

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