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E-Mobility-Projekt: Visio.M - teleoperiertes Fahren im Straßenverkehr

Forscher des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik der Technischen Universität München (TUM) demonstrierten kürzlich, dass das so genannte teleoperierte Fahren – das Lenken des Wagens via Fernsteuerung – im Straßenverkehr sicher funktioniert. Noch unsicher jedoch sind die juristischen Hürden.

Mit Blick auf die Rechtsprechnung geben sich die Forscher der TUM optimistisch: Sie sind davon überzeugt, dass das teleoperierte Fahren bereits innerhalb der kommenden fünf bis zehn Jahre Realität werden könnte. Die Kosten für die Aufrüstung seien ihrer Ansicht nach überschaubau: Kamera und Elektronik für die Fernsteuerung kosten inzwischen nicht mehr als manch anderes Ausrüstungspaket. Anwendungsfelder sehen sie beim Car-Sharing-Fahrzeug, das von selbst bis vor die Tür fährt oder bei Elektrofahrzeugen, die die nächste Ladesäule ansteuern.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogrammes 'IKT 2020' und des Förderschwerpunktes 'Schlüsseltechnologien für die Elektromobilität – STROM' des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über zweieinhalb Jahre gefördert. Es hat ein Gesamtvolumen von insgesamt 10,8 Mio. Euro. Neben dem Konsortialführer BMW und dem wissenschaftlichen Partner TU München beteiligen sich an dem Projekt Siemens, Texas Instruments Deutschland, die Bundesanstalt für Straßenwesen und Continental. Des weiteren E.on, Finepower, Hyve, IAV, InnoZ, Intermap Technologies, Lion Smart, Amtek Tekfor Holding, Autoliv und Tüv Süd.