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Antriebstechnik: Maxon wirft 'Motor' über Bord

Ab dem 1. Juli 2019 trennt sich Maxon Motor vom Wort 'Motor' im Firmennamen und tritt künftig unter der Marke 'Maxon' auf. Gleichzeitig kommt das Unternehmen erstmals auf einen Umsatz von über 500 Mio. Schweizer Franken.

Maxon, Antriebstechnik, Motoren Bildquelle: © Maxon

Künftig ohne ‚Motor‘: Seit 1. Juli 2019 heißt der Schweizer Antriebstechnik-Hersteller nur noch ‚Maxon‘.

Die Umfirmierung hat mehrere Gründe: So wandelt sich das Unternehmen einerseits von einem Motoren- und Komponentenhersteller zum Spezialisten für präzise Antriebssysteme mit dem Fokus auf fünf Kernmärkte (Medizintechnik, Aerospace, Industrieautomation, Transportation sowie E-Mobility & Robotik). Andererseits passt Maxon die Unternehmensstruktur an und positioniert sich als Gruppe mit globaler Präsenz, die trotzdem auf lokale Bedürfnisse eingeht.

Der Umsatz der Gruppe stieg um 14,7 % auf 526,3 Mio Schweizer Franken, im Vorjahr waren es 459 Mio. Schweizer Franken. Zum Umsatzwachstum trugen alle globalen Märkte bei. In Europa ist Deutschland der größte Absatzmarkt, gefolgt von der Schweiz. Jede Vertriebsgesellschaft im EMEA-Raum (Europa, Naher Osten, Afrika) stellte 2018 einen neuen Umsatzrekord auf. Auch in den USA verzeichnete Maxon den bisher höchsten Umsatz. In China ist es gelungen, den Umsatz innerhalb von fünf Jahren zu verdoppeln. Wichtigster Markt für Maxon bleibt die Medizintechnik mit rund 42 % des Umsatzes, gefolgt von der Industrie-Automation und Robotik (27 %), der Mess- und Prüftechnik (7 %) sowie der Automobilindustrie (5,3 %) und der Luft- und Raumfahrt (5 %).

Aufgrund der allgemein unsicheren Wirtschaftsentwicklung geht das Unternehmen von einem moderaten Wachstum für das laufende Geschäftsjahr aus.