Sie sind hier: HomeFeldebeneAntriebe

Firmenübernahme: Keba übernimmt LTI Motion

Am ersten Messetag hat Keba die Akquisition von LTI Motion bekannt gegeben. Mit der Übernahme will das Unternehmen zum Gesamtlösungsanbieter im Bereich der Industrieautomation wachsen.

Gerhard Luftensteiner und Hartmut Braun Bildquelle: © Keba

Gerhard Luftensteiner, CEO der Keba AG (links) und Hartmut Braun, Geschäftsführer LTI Motion.

Neben dem Servo-Antriebstechnik-Hersteller LTI Motion übernimmt das österreichische Unternehmen Keba die dazugehörige Heinz Fiege GmbH, spezialisiert auf anwendungsbezogene Spindeltechnik. Ein entsprechender Vertrag zwischen der Keba AG und dem Verkäufer, der Körber AG, wurde demnach bereits am 15.11.2018 unterzeichnet. 

Die Motivation für die Übernahme: „Die Portfolios von Keba und der LTI Motion ergänzen sich perfekt“, erklärte Keba-CEO Gerhard Luftensteiner. „Keba ist Spezialist im Steuerungs- und Sicherheitsbereich sowie in der Bedienung im industriellen Umfeld, LTI Motion im Bereich der Servo-Antriebstechnik. Für unsere bestehenden und zukünftigen Kunden ist der große Vorteil, dass diese Kompetenzen ab sofort gebündelt sind. Sie erhalten nunmehr Gesamtlösungen aus einer Hand – von der Bedienung über die Steuerung und Sicherheitstechnik bis hin zur Antriebstechnik – und das passend für ihre jeweilige Branche“, führt Luftensteiner weiter aus.

Bereits seit einigen Jahren besteht zwischen Keba und LTI Motion eine enge Kooperation im Bereich der Automationslösungen. Zukünftig soll es Synergien nicht nur in der Technologie und im Produktbaukasten geben, sondern auch im Vertrieb. „Wir werden natürlich die Synergien und die gemeinsame Kraft nutzen, setzen aber gleichzeitig auf Kontinuität im Management der LTI Motion. Uns ist wichtig, dass die Kunden von LTI Motion wie bisher sowohl technologisch wie persönlich optimal betreut sind und letztlich vom Zusammenschluss und dem damit generierten Gesamtlösungsportfolio profitieren“, so Gerhard Luftensteiner.

Die Keba Gruppe wächst durch die Übernahme von 1200 auf über 1700 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Closing wird je nach kartellrechtlicher Bearbeitung für voraussichtlich Ende Dezember 2018 erwartet.