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Danfoss: Bereit für 'DC-Industrie'

Fortsetzung des Artikels von Teil 1.

Die Vorteile für den Maschinenbau

Auf die Frage, welche Vorteile die DC-Technologie speziell für den Maschinen- und Anlagenbau bieten kann, entgegnet Boysen: „Unter anderem reduziert sich der Installationsaufwand deutlich. Da die zentralen Schaltschränke mit ihren Umrichtern samt Verkabelung bis zum Motor entfallen und nur sehr kleine Leistungsschränke mit PLC, Hauptverteilung, Vorsicherungen und Netzdrosseln an der Anwendung notwendig sind, fallen Schalträume hier deutlich kleiner aus.“ Zudem könne der Energieverbrauch durch DC-Technologie in geeigneten Anwendungen mit vielen parallelen Brems- und Beschleunigungszyklen reduziert werden, und das dauerhaft. Boysen hierzu: „Das Betreiben von mehreren Antrieben in einem per DC-Link zusammengeführten Verbund erlaubt ein perfektes Load-Sharing. Hierbei nutzen motorisch laufende Antriebe die generatorisch eingespeiste Energie von bremsenden Motoren, was das System sehr effizient macht. Im Prinzip muss durch die aktiv zwischen generatorisch und motorisch arbeitenden Motoren ausgetauschte Energie nur die Differenzenergie für den Prozess eingespeist werden.“

Was die Umsetzung betrifft, steht das  Thema ‚DC Industry‘ zwar noch ganz am Anfang; ungeachtet dessen lasse sich aber festhalten: „VLT FlexMotion oder auch FlexConcept Advanced sind  relativ einfach als Insellösung auch innerhalb einer klassisch installierten Fabrikanlage einsetzbar und der Anwender kann somit eine für diese Lösung geeignete Maschine heute schon wie beschrieben aufbauen, ohne seine Gesamtanlage auf DC-Technik umrüsten zu müssen.“