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'Hyperloop Pod Competition' 2018: Mit 467 km/h durch die Vakuumröhre

Mit dem Superschnellzug Hyperloop nahezu in Schallgeschwindigkeit reisen – um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, hat SpaceX-Gründer Elon Musk die ‚Hyperloop Pod Competition‘ ausgelobt: Zum dritten Mal siegte die Konstruktion des Teams der TU München.

Das neue Design der Kapsel der TU München Bildquelle: © WARR Hyperloop

Bei Hyperloop handelt es sich um ein Hochgeschwindigkeit-Transportsystem, das von Elon Musk initiiert worden ist. Das Konzept hat den Transport von Passagier- und Cargo-Kapseln durch Unterdruck-Röhren zum Ziel. An der Konstruktion von Prototypen der Passagier-Kapseln – den sogenannten Pods – arbeiten weltweit Studententeams im Rahmen der ‚Hyperloop Pod Competition‘. In der diesjährigen Wettbewerbsrunde kamen Ende Juli 20 Teams mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt in Los Angeles an der Pod-Teströhre vor dem SpaceX-Hauptquartier zusammen.

In erster Linie geht es bei dem Wettbewerb darum, den eigenen Protoypen eines Pods möglichst schnell durch eine Röhre zu schicken. Aber letztlich durften nur jene Teams an einem sogenannten ‚Run‘ teilnehmen, die in der vorausgegangenen Test Week die strengen technischen Abnahmen durch die SpaceX-Ingenieure und Trockenläufe ohne Vakuum überstanden. Dank einiger Neuerungen konnte das Team der TU München sein Vorjahresergebnis noch um einiges toppen und die Konkurrenz weit hinter sich lassen.