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ABB – 1. Quartal 2018: Gestärkt ins neue Jahr

ABB ist mit Zuwächsen bei Auftragseingang und Umsatz ins neue Jahr gestartet. Allerdings: Beim Gewinn kam es zu einem starken Rückgang.

Der Gesamtauftragseingang von ABB erhöhte sich im ersten Quartal 2018 gegenüber der Vorjahresperiode um 6 % (16 % in US-Dollar) – mit Zuwächsen in allen Divisionen. Die Basisaufträge unter 15 Mio. US-Dollar stiegen um 5 % (15 % in US-Dollar) über alle Regionen hinweg. Änderungen im Geschäftsportfolio im Zusammenhang mit der Übernahme von B&R, der die 2017 durchgeführten Veräußerungen entgegenstanden, wirkten sich mit 3 % positiv auf den Gesamtauftragseingang aus. Die Serviceaufträge wuchsen insgesamt um 8 % (15 % in US-Dollar) und machten 19 % der Gesamtaufträge des Konzerns aus.

Auch Umsatz legt zu

Der Umsatz verbesserte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 1 % (10 % in US-Dollar). In der Division Robotik und Antriebe und der Division Elektrifizierungsprodukte stieg der Umsatz aufgrund des anhaltend soliden Auftragswachstums. Dem standen der stabile Umsatz in der Division Industrieautomation und der Umsatzrückgang in der Division Stromnetze entgegen – eine Folge des geringeren Auftragsbestands zum Jahresende 2017 in diesen Divisionen. Im Servicegeschäft wuchs der Umsatz um 8 % (15 % in US-Dollar) und steuerte ebenso wie im Vorjahresquartal 18 % zum Gesamtumsatz bei. Die Kursentwicklung des US-Dollars gegenüber dem ersten Quartal 2017 führte beim Auftragseingang sowie beim Umsatz zu einem positiven Umrechnungseffekt von 7 %.

Der Konzerngewinn von ABB hingegen sank in US-Dollar um 21 % auf 572 Mio. US-Dollar.

Auch zu den Akquise-Aktivitäten bezog ABB-CEO Spiesshofer Stellung: „Die Integration von B&R ist voll auf Kurs. Aktuell bereiten wir intensiv den Abschluss der Übernahme von GE Industrial Solutions und die anschließende Eingliederung vor. Das Closing erwarten wir im zweiten Quartal 2018.“ 

Ausblick

Beim kurzfristigen Ausblick wertet ABB die makroökonomischen Signale für Europa und USA als positivsind positiv – für China wird weiterhin Wachstum erwartet. Die globalen Märkte wachsen wieder, sind aber dennoch von Unsicherheiten in verschiedenen Teilen der Welt geprägt. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung werden das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen.