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ABB – 1. Quartal 2017: Umsatz, Basisaufträge und Gewinn gesteigert

ABB hat die Zahlen für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2017 bekannt gegeben. In den steigenden Umsätzen sieht CEO Ullrich Spiesshofer „erste Anzeichen einer Marktstabilisierung in Teilen der Prozessindustrie und auch einige Wachstumssignale in frühzyklischen Geschäften.“

Ulrich Spiesshofer, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB Bildquelle: © ABB

ABB-CEO Ullrich Spiesshofer zum kurzfristigen Ausblick: „Makroökonomische und geopolitische Entwicklungen signalisieren ein durchwachsenes Szenario mit anhaltenden Unsicherheiten.“

Konkret konnte ABB im ersten Quartal 2017 den Umsatz auf vergleichbarer Basis um 3 % steigern (Rückgang um 1 % in US-Dollar) und legte in den Divisionen Elektrifizierungsprodukte, Stromnetze sowie Robotik und Antriebe zu. Im Service- und Softwaregeschäft stieg der Umsatz um insgesamt 1 % (Rückgang um 1 % in US-Dollar) und steuerte ebenso wie in der Vorjahresperiode 18 % zum Gesamtumsatz bei.

Grafik zur Performance der ABB-Divisionen im 1. Quartal 2017 Bildquelle: © ABB

Die größte Umsatzsteigerung konnte im 1. Quartal 2017 die Division Robotik und Antriebe verbuchen und auch in puncto Auftragseingang hat sie die Nase vorn.

Der Auftragseingang hingegen verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3 % (9 % in US-Dollar), was insbesondere auf die rückläufigen Großaufträge (ab 15 Mio. US-Dollar)  zurückzuführen sei. Diese sanken in den Divisionen Industrieautomation und Stromnetze um 34 % (50 % in US-Dollar); insgesamt machten sie 10 % des gesamten Auftragseingangs aus, verglichen mit 17 % im Vorjahresquartal. Basisaufträge (unter 15 Mio. US-Dollar) legten dagegen 2 % zu (Rückgang um 1 % in US-Dollar) und verbesserten sich in den Divisionen Elektrifizierungsprodukte, Industrieautomation sowie Robotik und Antriebe. Aufträge für Service und Software stiegen im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um insgesamt 7 % (5 % in US-Dollar). Sie trugen 24 % zum gesamten Auftragseingang bei, gegenüber 21 % in der Vorjahresperiode.

Der Auftragsbestand von ABB belief sich Ende März 2017 auf 23 Mrd. US-Dollar und lag 2 % tiefer (11 % in US-Dollar) als Ende des ersten Quartals 2016. Der Konzerngewinn schließlich stieg von 500 Mio. US-Dollar auf 724 Mio. US-Dollar.