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ABB Deutschland: Steigende Auftragseingänge in allen Divisionen

"Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück", so das Fazit von ABB-Deutschland-Chef Hans-Georg Krabbe anlässlich der Bekanntgabe der Zahlen für 2015. Während die Auftragseingänge in allen Divisionen zulegten, sanken die Umsätze in den Automations-Sparten etwas.

Hans Georg Krabbe wird neuer Vorstandsvorsitzender der deutschen ABB Bildquelle: © ABB

Hans Georg Krabbe - zum 1. Januar 2015 hatte er die Position des Vorstandsvorsitzenden der deutschen ABB von Peter Terwiesch übernommen.

Konkret konnte die ABB Deutschland mit ihren 10.770 Mitarbeiter den Umsatz im vergangenen Jahr über alle Divisionen um 6 % von 3,22 Mrd. Euro auf 3,40 Mrd. Euro steigern. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisationen (Operatives EBITA) betrug 234 Mio. Euro und lag damit um 12 % über dem Vorjahr (210 Mio. Euro). Noch stärker legte der Auftragseingang zu – und zwar um 14 % auf insgesamt 3,37 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,94 Mrd. Euro). Während das Inlandsgeschäft etwa auf Vorjahresniveau blieb, zog das Auslandsgeschäft deutlich an. Grund hierfür waren vor allem einige größere Projekte.

Einer der größten Aufträge, den ABB 2015 verbuchen konnte, war das Projekt NordLink mit einem Gesamtvolumen von rund 900 Millionen US-Dollar. Daran partizipiert auch ABB Deutschland. NordLink wird das norwegische und deutsche Stromnetz unter Einsatz der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) verbinden. Mit einer Trassenlänge von 623 Kilometern wird die Leitung die erste HGÜ-Verbindung zwischen Norwegen und Deutschland sein und 2020 in Betrieb gehen. Ein Konsortium bestehend aus dem Energieversorgungsunternehmen Statnett, dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT und der Förderbank KfW beauftragte ABB mit der Lieferung der beiden HGÜ-Konverterstationen und des Kabelsystems für den deutschen Sektor.