Produktionssoftware: Ein digitales Abbild

Der digitale Zwilling begleitet Maschinen und Anlagen ihr Leben lang – von der ersten Idee über den laufenden Betrieb bis hin zum Blick in die Zukunft. Das Ziel dabei: Fehler vermeiden, Anlagen optimieren und Ausfällen vorbeugen.

A_Digitales Abbild Bildquelle: © Machineering

Das virtuelle Abbild einer realen Anlage, das sein physisches Pendant ein Leben lang begleitet: Der digitale Zwilling spielt im Zuge von Industrie 4.0 und der dazugehörigen Digitalisierung eine immer größere Rolle. Dabei wird ein Simulationsmodell einem bestimmten Produkt zugeordnet und mit den entsprechenden echten Daten versorgt. Damit spiegelt das Modell in Echtzeit den Anlagenzustand wider und liefert darüber hinaus wertvolle Informationen zu anliegenden Störungen oder Optimierungspotenzialen. Mit dem digitalen Zwilling nutzt der Maschinenbau die Digitalisierung für höhere Effizienz- und Qualitätsausbeute – und noch mehr. 

Dank des digitalen Zwillings steht einem Anlagenbetreiber zu jedem Zeitpunkt ein auf Echtzeitdaten basierendes, virtuelles Abbild seiner realen Anlage zur Verfügung. Dieses Modell macht die Überwachung jeder Anlage – unabhängig vom Standort oder dessen Größe – sehr einfach möglich. Der reibungslose Materialfluss beziehungsweise Fertigungsablauf lässt sich sicherstellen und bei möglichen Störungen oder Unregelmäßigkeiten im Ablauf kann sofort gezielt gehandelt werden. So lassen sich Ausfallzeiten verhindern. Doch nicht nur die tägliche Überwachung einer realen Anlage wird erleichtert. Auch der Support sowie die Wartung profitieren von dem virtuellen Ebenbild. Wartungsmaßnahmen lassen sich auf den tatsächlichen Zustand der Anlage abstimmen, anstatt eine vorbeugende, präventive Wartung vorzunehmen.