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Blechbearbeitung / EMO 2017: Online-Portal Laserhub.de geht an den Start

Zur EMO tritt das Technologie-Startup Laserhub mit seinem gleichnamigen Portal an. Die Online-Plattform für die Blechbearbeitung soll binnen weniger Sekunden eine intelligente Prüfung von Aufträgen und deren Verknüpfung mit verfügbaren Fertigungsressourcen im Markt ermöglichen.

Laserhub.de - Portal für die Blechbearbeitung Bildquelle: © Laserbub

Bis dato – die Plattform ist seit zwei Wochen online - hat Laserhub vier Blechberabeiter unter Vertrag. Der EMO-Auftritt soll dazu beitragen, das Netzwerk in den kommenden Monaten deutlich auszubauen. Ziel ist, pro Monat drei bis vier weitere Partner zu gewinnen

„Der Markt für Blechbearbeitung ist insbesondere an der Schnittstelle zwischen Kunden und Produzenten noch weitgehend von manuellen Prozessen dominiert. Wir wollen mit unserer Plattform dafür sorgen, dass die Digitalisierung nun auch hier Einzug hält. Konkret möchten wir hoch automatisiert Nachfrage und Angebot viel schneller und komfortabler zusammenführen, als es bisher möglich war“, erklärt Adrian Raidt, Gründer und Geschäftsführer von Laserhub. „So können für alle Beteiligten Kosten sinken, Ressourcen besser genutzt und – vor allem – Lieferzeiten verkürzt werden.“

 Die Online-Plattform Laserhub.de haben die Gründer in Eigenregie konzipiert und realisiert. Sie ermöglicht es Unternehmen, die einen Lieferanten suchen, Aufträge für ihre individuellen Blechteile mit wenigen Clicks einzustellen.  Ein voll-automatisierter Prozess prüft die CAD-Zeichnungen auf Machbarkeit, kalkuliert Preise und Lieferzeiten und identifiziert den passenden Produzenten.

Adrian Raidt Bildquelle: © Laserbub

Adrian Raidt, Laserhub: „Wir sehen durch die Plattform für Kunden die Möglichkeit, ihre Prozesskosten um bis zu 70 % zu senken.“

Laserhub fungiere laut Geschäftsführer Raidt dabei jedoch nicht als Broker oder Zwischenhändler: Das Unternehmen bleibt Vertrags- und Ansprechpartner und kümmert sich um alle Prozesse von der Bestellung, Umsetzung über die Logistik bis hin zur Abrechnung. „Wir sind für den Gesamtprozess verantwortlich, bis der Kunde die fertigen Teile in seinen Händen hält und können an jeder Stellschraube den Ablauf optimieren.“ 

An einer Stelle wird jedoch bewusst auf die Automatisierung verzichtet: „Als zusätzlichen Service bieten wir den Kunden auf Wunsch eine Konstruktionsprüfung an. Dann prüft ein erfahrener Konstrukteur die Zeichnung, bevor die Produktion beginnt. Damit runden wir das Angebot komplett ab und bieten auch den Kunden, die nicht ständig mit Blech zu tun haben, die Sicherheit, dass alles reibungslos funktioniert“, so  Raidt.