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Industrie 4.0: Voith treibt Digitalisierung voran

Der Maschinenbau-Konzern Voith hat sich mit 60 % an dem Digitaldienstleister Ray Sono beteiligt. Gemeinsam wollen beide Unternehmen einen neuen Geschäftsbereich für industrienahe Digitalisierungslösungen aufbauen.

Service Arbeiten für das Wasserkraftwerk durch Voith Bildquelle: © Voith

Seit 2016 gibt es bei Voith einen eigenen Geschäftsbereich 'Digital Solutions'.

Erklärtes Ziel der Partnerschaft ist es, Digitalisierungslösungen vor allem in den Bereichen Internet of Things und Industrie 4.0 zu entwickeln. Voith nimmt in diesem neuen Geschäftsbereich bei Ray Sono die Rolle des Pilotkunden ein. Unter anderem geht es dabei um die Virtualisierung von Maschinen und Anlagen sowie die Verbesserung bereits bestehender digitaler Anwendungen.

Das Know-how und die Ressourcen dieser neuen Unit bei Ray Sono sollen aber künftig auch den Bestandskunden der Agentur zur Verfügung stehen, wodurch sich deren Dienstleistungsspektrum deutlich erweitert. Mit anderen Worten: Auch nach der Mehrheitsbeteiligung durch Voith werde Ray Sono weiterhin als unabhängiger Dienstleister im B2C- und B2B-Markt agieren.

Ray Sono, gegründet im Jahr 1992, beschäftigt aktuell in München und Berlin rund 200 Mitarbeiter und hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 18,8 Mio. Euro erzielt. Zu den Kunden zählen Austrian Airlines, BMW, Brita, Datev, Deutsche Bahn, Linde, MAN, McDonald's oder Miles & More.

Voith (19.000 Mitarbeiter, 4,3 Mrd. Euro Umsatz) hat das Ziel, die digitale Transformation in der Industrie maßgeblich mitzugestalten – unter anderem in den bestehenden Märkte Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Darüber hinaus will der Konzern aber auch digitale Lösungen für neue, heute noch nicht bediente Märkte entwickeln. 2016 wurde hierzu der Konzernbereich Voith Digital Solutions mit mittlerweile rund 1.500 Mitarbeitern und rund 300 Mio. Euro Umsatz gegründet.