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Siemens – 1. Quartal 2018: 'Digital Factory' und 'Mobility' stechen hervor

Siemens hat die Zahlen für das erste Quartal bekannt gegeben: Sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz wächst das Unternehmen – dank starker Beiträge aus den Divisionen 'Mobility' und 'Digital Factory'. Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts ging hingegen zurück.

Noch viele Ziele hat Joe Kaeser, aber Bundeskanzler werden? »Ich stehe im Augenblick nicht zur Verfügung. Später auch nicht.« Bildquelle: © Siemens

Siemens-Chef Joe Kaeser: "Das erste Quartal unterstreicht die Stärke unseres Hauses. Wir nutzen die Wachstumsimpulse des globalen Aufschwungs und setzen Maßstäbe in der industriellen Digitalisierung. Wir wissen um unsere Chancen und kennen unsere Aufgaben."

Siemens konnte seinen Umsatz im ersten Quartal um 3 % auf 19,8 Mrd. Euro steigern und beim Auftragseingang um 14 % auf 22,5 Mrd. Euro  wachsen. Auf vergleichbarer Basis – also ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte – nahmen der Auftragseingang um 7 % und die Umsatzerlöse um 1 % zu. Diese Zahlen verdankt Siemens starken Wachstumsbeiträgen der Divisionen ‘Mobility’ und ‘Digital Factory’ sowie dem Neugeschäft, insbesondere resultierend aus der Fusion des Windenergiegeschäfts von Siemens mit Gamesa.

Einen Dämpfer verzeichnete Siemens beim Ergebnis des Industriellen Geschäfts, das um 14 % auf 2,2 Mrd. Euro abnahm. Das begründet Siemens in erster Linie mit einem sehr starken Rückgang im Bereich ‘Power and Gas’, der die Leistung in den kurzzyklischen Geschäften und bei ‘Mobility’ überwog. Zudem belasteten laut Siemens negative Währungseffekte das abgelaufene Quartal, während der Konzern im Vorjahr von einem Portfoliogewinn profitierte. Die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts lag im ersten Quartal 2018 bei 11 %. Der Gewinn nach Steuern stieg um 12 % auf 2,2 Mrd. Euro.

Einen detaillierten Überblick über die einzelnen Sparten gibt folgende Bilderstrecke: