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Produkt- und Markenpiraterie: Negativpreis 'Plagiarius' in neue Runde gestartet

Bereits zum 42. Mal schreibt die Aktion 'Plagiarius' ihren gleichnamigen Wettbewerb aus. Firmen, Designer und Erfinder haben wieder die Chance, ihre Originalprodukte und vermeintliche Nachahmungen einzureichen und den Plagiator als Preisträger des Negativ-Preises vorzuschlagen.

Preisträger Plagiarius 2017 Bildquelle: © Aktion Plagiarius e.V.

Das Druckmessgerät der Firma WIKA Alexander Wiegand aus dem bayerischen Klingenberg war bereits schon mehrmals Opfer von Produktfälschungen.

Bevor die jährlich wechselnde Jury aus allen Einsendungen die Preisträger wählt, weist sie die vermeintlichen Plagiatoren schriftlich auf ihre Nominierung hin. Auf diese Weise bekommen diese die Möglichkeit zu einer Stellungnahme. Neben allgemeinen fallbezogenen Informationen fließen auch diese Reaktionen – sofern genutzt – mit in die Bewertung ein. Ab soft sind Unternehmer, Designer und Erfinder dazu aufgefordert, vermeintliche Nachahmer ihres Produktes der Jury vorzuschlagen. Der Einsendeschluss für die Wettbewerbsrunde 2018 ist der 30. November 2017.

Zum Wettbewerb einzureichen sind:

  • das Originalprodukt
  • das vermeintliche Plagiat
  • das ausgefüllte Anmeldeformular
  • die Korrespondenz mit dem Plagiator, sofern erfolgt
  • Kopien von eingetragenen gewerblichen Schutzrechten, falls angemeldet
  • gegebenenfalls weitere Hintergrundinformationen, die der Jury behilflich sein könnten

Die Preisverleihung des Negativ-Preises ‚Plagiarius 2018‘ findet im Rahmen einer Pressekonferenz am 9. Februar 2018 auf der Konsumgütermesse ‚Ambiente‘ statt. Während der Messe sind alle eingereichten Originale und Plagiate im Foyer 5.1 / 6.1 an prominenter Stelle zu sehen. Anschließend werden die Preisträger-Produkte unter anderem im Museum Plagiarius in Solingen und auf weltweiten Wanderausstellungen einem breiten Publikum präsentiert.