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Studie: Die Zukunft der Steuerungstechnik

Was erwarten die Anwender von der Steuerungstechnik der Zukunft? Welche Trends gibt es in puncto Programmierung und Engineering? Eine aktuelle Marktstudie, durchgeführt im Auftrag der WEKA Fachmedien, liefert Antworten.

Keyvisual SPS-Marktstudie für Online Bildquelle: © Bild: Computer&AUTOMATION, Quelle: Fotolia / zapp2photo

Die Studie ist über den Online-Shop der WEKA Fachmedien erhältlich.

Die Steuerungstechnik ist das “Gehirn” einer jeden Automatisierungstechnik-Applikation. Gerade im Zeitalter von Industrie 4.0 wird es spannend sein zu sehen, wohin sich die Technologie entwickelt und was vor allem die Anwender für die Zukunft erwarten. Um dies zu ergründen, hat Computer&AUTOMATION im Zeitraum von November 2016 bis April 2017 eine Online-Umfrage durchgeführt. Die insgesamt 253 Teilnehmer haben dabei unter anderem zu folgenden Themenblöcken detailliert Stellung:

  • Welche Steuerungs-Konzepte setzen Sie heute ein?
  • Wie werden sich die Architekturen in den nächsten Jahren verändern?
  • Welchen Stellenwert hat insbesondere die IEC 61131-3 – heute und morgen?

Über die Einschätzung der technologischen Trends hinaus wurden die Studienteilnehmer befragt, wie Sie die Ihnen bekannten Anbieter nach deren Stärken und Schwächen beurteilen – unter anderem in puncto Qualität der angebotenen Soft- und Hardware, Support, Preis-/Leistungsverhältnisses,  Dokumentation, Verfügbarkeit von Entwicklungsinformationen etc.

Grafik aus der Steuerungstechnik-Studie Bildquelle: © Computer&AUTOMATION

Der Status Quo in puncto Steuerungsarchitektur – eine weitere Verschiebung in Richtung dezentraler Intelligenz ist bereits absehbar.

Ein Ergebnis der Befragung: Aktuell favorisieren noch knapp 30 % der Unternehmen einen rein zentralen Steuerungsansatz, bei knapp 10 % befindet sich die Steuerungsintelligenz bereits komplett vor Ort an den Maschinenmodulen. Und in Zukunft werden sich die Architekturen weiter in Richtung Dezentralisierung entwickeln – davon sind zumindest 42 % der Teilnehmer überzeugt.

Was die Software betrifft, so setzen drei von vier Befragten Entwicklungsumgebungen ein, die IEC 61131-3-komptaibel sind. An erster Stelle steht Step 7 / TIA Portal von Siemens, gleichauf gefolgt von Codesys (3S-Smart Software Solutions) und Hochsprachentools. Auf den weiteren Rängen (Mehrfachnennungen möglich!) finden sich Lösungen wie Twincat (Beckhoff), Automation Studio (B&R) oder auch IndraWorks (Bosch Rexroth).

Auf die Frage, welche Eigenschaften und Kriterien die Entwicklungsumgebung zukünftig erfüllen muss, kristallisierte sich unter anderem ein klarer Trend zur Integration von Funktionen heraus, die bis dato in der Regel mit separaten Tools erledigt werden. Nicht zuletzt bezogen die Umfrage-Teilnehmer Stellung zu Aspekten wie: Welche Rolle spielt das Thema Objektorientierung? Wie steht es um das Thema Testen? Welche Maßnahmen werden hinsichtlich Security ergriffen und welche Bedeutung messen Sie dem Thema Cloud & Co. im Umfeld der Steuerungstechnik bei?

Die komplette Studie umfasst 230 Seiten und ist über den Online-Shop der WEKA Fachmedien erhältlich. Dort findet sich auch ein detailliertes Inhaltsverzeichnis zu den Abfragepunkten.