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Cebit 2016 / Deutsche Telekom: Rundumschutz gegen Cyberattacken

Die Deutsche Telekom gründet einen eigenen Security-Bereich und bündelt dort alle entsprechenden Aktivitäten. Eine der ersten Aktivitäten dieser Sparte ist die Cloud-Lösung 'Internet Protect Pro', die in Zusammenarbeit mit dem US-Hersteller Zscaler angeboten wird.

Schutz der Cloud Bildquelle: © Deutsche Telekom
Ein Cyber-Schutzschild aus dem Netz will die Deutsche Telekom mit 'Internet Protect Pro' schaffen.

"Unsere Kunden wollen einfache Lösungen. Gemeinsam mit Zscaler befreien wir sie von Komplexität und nehmen ihnen den teuren Aufbau eigener Infrastruktur ab", so Dr. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer der Sparte IT-Division und Telekom Security von T-Systems, im Rahmen einer Pressekonferenz auf der diesjährigen Cebit. Internet Protect Pro ist eine der ersten Lösungen des Bereiches Telekom Security, den die Deutsche Telekom gründen will und in dem sie alle Security Bereiche des Konzerns bündelt.

Internet Protect Pro verlagert die Funktionen von Firewalls, Intrusion-Protection-Systemen, Proxy-Servern, den Schutz vor Viren und unbekanntem Schadcode in die Telekom Cloud. Dadurch benötigen Unternehmen Abolhassan zufolge weniger eigene Hardware vor Ort, und die neue Lösung befreie sie damit auch von Aufwand für die IT-Administration und Konfiguration bei neuartigen Attacken im Netz. Das Schutzschild aus dem Netz soll vor Cyberattacken und Datenlecks schützen und kann die Ausführung von Schadcode, Cyberangriffe und Datendiebstahl in Echtzeit blockieren. Gleichzeitig analysiert die Lösung mittels „Sandboxing“ verdächtige Dateien, indem sie sie in einer geschützten Umgebung ausführt. Dadurch biete sie auch Schutz vor bisher unbekanntem Schadcode.

Die Deutsche Telekom betreibt die Lösung von Zscaler in ihrem hochsicheren Rechenzentrum in Biere. Dort stellt sie sicher, dass Kunden- und Unternehmensdaten Deutschland nicht verlassen können. Noch im zweiten Quartal 2016 soll Internet Protect Pro den Unternehmen für eine kostenlose Testphase zur Verfügung stehen. Ab Sommer 2016 ist die Lösung fester Bestandteil des neuen Magenta Security Portfolios und soll für Geschäftskunden erhältlich sein.