IKT-Gründerwettbewerb: Digitale Innovationen gesucht

Der Startschuss für den 'Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen' 2018 ist gefallen: Kreative Köpfe können sich mit ihren Ideen aus der Informations- und Kommunikationstechnologie bewerben. Bereits prämierte Ideen für den Industrie-Einsatz zeigt Computer&AUTOMATION.

Software von Kinemic Bildquelle: © Kinemic

Das Karlsruhe Start-up Kinemic gehört zu den Unternehmen, die im Rahmen des 'Gründerwettbewerbs Digitale Innovationen' gekürt worden sind. Es hat eine Software entwickelt, mit der sich Maschinen, Computer oder Fahrzeuge durch Gesten steuern lassen.

In diesem Jahr vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des  Gründerwettbewerbes den Sonderpreis ‚Smart Living‘. Dieser Preis soll die Tatsache würdigen, dass der Markt für Smart-Living-Anwendungen in Deutschland sein Volumen bis zum Jahr 2022 auf 4,3 Mrd. Euro verdreifachen wird, so Wolfram Groß, Projektleiter des Wettbewerbes. „Die Menschen begeistern sich für die Digitalisierung ihres Lebensumfeldes  und haben steigende Anforderungen an ihr Zuhause hinsichtlich Energieeffizienz, Sicherheit, Komfort- und Assistenzfunktionen“, so Groß weiter. Start-ups hätten hier eine gewaltige Chance, von dieser Entwicklung nicht nur zu profitieren, sondern sie auch zu prägen. „Das wollen wir unterstützen – genauso wie alle anderen klugen Geschäftsideen auf digitaler Basis“.

Unter den bisherigen Preisträgern des ‘Gründerwettbewerbs – Digitale Innovationen’ finden sich auch Start-ups, deren Entwicklung insbesondere für den industriellen Einsatz gedacht ist:

Für eine Teilnahme ist eine Ideenskizze erforderlich, in der das Vorhaben beschrieben wird. Eine Gründung muss noch nicht erfolgt sein. Der Gründerwettbewerb verläuft in zwei Phasen: In der ersten Phase haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich bis zum 3. April mit einer bis zu fünfzehnseitigen Ideenskizze ihres Vorhabens online zu bewerben. Die Analyse auf Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken wird von einem Expertenteam vorgenommen und gibt einen wertvollen ersten Einblick, ob die eigene Idee durchsetzbar und markttauglich sein könnte. Wer diesen ersten Schritt macht, erhält ein ausführliches schriftliches Feedback zu seiner Gründungsidee. Die Teams, deren Ideenskizzen zu den Top-50 gehören, haben in der zweiten Phase des Wettbewerbs, bis zum 2. Juli, die Möglichkeit, das erhaltene Feedback in ihr Konzept einzuarbeiten und erneut einzureichen.

Prämiert werden die besten Gründungsvorhaben auf der IFA 2018 in Berlin. Ihnen winken Hauptpreise von je 32.000 Euro. Bis zu 15 weitere Gründungsideen erhalten je 7.000 Euro. Der Sonderpreis ‚Smart Living‘ ist mit 10.000 Euro dotiert.