HMI-Systeme: Tablet-PCs – fit für die Fertigung

Im Consumer-Bereich haben Tablet-PCs den Markt bereits aufgewirbelt. Ein Trend, der auch dem industriellen Umfeld bevorsteht. Doch in den Fertigungshallen müssen die Geräte spezielle Anforderungen erfüllen – vor allem in puncto Robustheit und Schnittstellen.

Tablet-PC in der Fertigung Bildquelle: © Siemens
Portfolioübersicht zum Industrial-Tablet-PC Simatic ITP1000 Bildquelle: © Siemens

Der Industrial-Tablet-PC 'Simatic ITP1000' eröffnet durch sein Featureset neue Einsatzgebiete im Rahmen von Industrie 4.0.

Der Trend, Tablet-PCs in der Fer­tigung im Rahmen der Digitali­sierung einzusetzen, ist ungebrochen. Für das industrielle Umfeld mit hohen EMV-Anforderungen oder hohen Temperaturen kommen dabei kommer­zielle Geräte kaum in Frage. Das in­tegrierte Feature-Set ist meist zu gering – beispielsweise bei einer fehlendenden LAN-Schnittstelle. Zudem ist durch die schnellen Produktlebenszyklen die Kontinuität für die Maschinen- und Anlagenkonzepte nicht immer gewährleistet. Interessanter für Industrieanwender sind daher Rugged-Versionen, wie etwa der neue Industrial-Tablet-PC ‚Simatic ITP1000‘ von Siemens, der speziell für diese Anwendungen konzipiert wurde.

Anwender im Umfeld der Fertigung möchten durch den Einsatz von Tablet-PCs vor allem eine höhere Datentransparenz erreichen, um Arbeitsabläufe optimieren zu können. Die Idee: Zugriff auf alle relevanten Informationen, egal wo der Anwender sich befindet. Dafür müssen diese in einem zentralen System – etwa im ERP, MES oder SCADA – zur Verfügung stehen, um in einer Anlage vor Ort genutzt werden zu können. Hierbei ist ein mobiler Rechner notwendig.