Smart Devices: Die App in der Maschine

Mit den Smart Devices ziehen auch die Apps in die Industriewelt ein. Dies kann enorme Investitionen in neuartige Entwicklungswerkzeuge und Vertriebswege von Cloud- und App-Entwicklungen mit sich bringen. Wie wäre es, wenn die Gerätehersteller oder -Anwender Apps nicht auf den Smart Devices, sondern auf ihren Geräten beziehungsweise Maschinen – sozusagen "remote" – erstellen und in Verkehr bringen?

Apps in der Industrieweltjpg Bildquelle: © Fotolia - svedoliver / Acontis

Smart Devices zur Bedienung, Programmierung, Diagnose und Konfiguration von Steuerungen und Automatisierungsanlagen sind in aller Munde. Durch die Vielseitigkeit der mobilen Endgeräte entstehen gegenüber traditionellen Bedienungsmechanismen tatsächlich Mehrwertdienste. Die Gerätehersteller stehen vor einer Herausforderung: Neben der herkömmlichen Geräte-Software müssen in Zukunft auch Apps bereitgestellt werden, die sowohl lokal als auch über das Internet mit ihren Geräten kommunizieren müssen. Außerdem läuft der Vertrieb der neu erstellten Apps für die Hersteller über völlig neue Vertriebswege – die App Stores. Und obwohl die beiden Produktgruppen unterschiedliche Vertriebswege nehmen, müssen sie beim Kunden – wo sie wieder zusammentreffen – reibungslos zusammenarbeiten. Um diese Probleme zu entschärfen, haben sich bisher zwei Lösungsansätze etabliert, welche jedoch beide mit mehr oder weniger großen Nachteilen behaftet sind.