Werkzeugmaschinen

VDW: Die Produktion sinkt auf Niveau von 1999

Werkzeugmaschine Deckel Maho Gildemeister

Im laufenden Jahr sinkt die deutsche Werkzeugmaschinen-Produktion voraussichtlich um 40%. Damit geht sie vom Rekordergebnis 2008 von 14,2 Mrd. Euro etwa auf das Niveau von 1999 zurück.

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„Unsere Industrie war insbesondere in den beiden letzten Jahren in einer Ausnahmesituation" erklärt Carl Martin Welcker, Vorsitzender des Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) in Frankfurt. Seinen Worten nach stieg die Nachfrage nach Werkzeugmaschinen durch das Vertrauen in wachsende Märkte auf Rekordniveau. Ende 2008 platzte die „Nachfrageblase" als Folge der Finanzkrise.

Carl Martin Welcker

Carl Martin Welcker derzeitige Priorität:Die Liquiditätssicherung der WZM-Hersteller.

Die deutschen Werkzeugmaschinenbauer haben im Boom nur moderat Personal auf zuletzt 72.000 Mitarbeiter aufgebaut. Auf Leiharbeiter verzichten die Werkzeugmaschinenbauer nun fast vollständig, zudem nutzen die Hersteller Kurzarbeitsregelungen um das Personal zu halten.

An die Adresse der Politik richtet Welcker die Aufforderung, die Kreditmittel aus den Konjunkturpaketen schnell zur Verfügung zu stellen. Die Vergabe der Gelder laufe schleppend und unterschiedliche Kreditrichtlinien der Banken machten die Sache oft kompliziert.

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