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13.Nov.2009
Durchgängige SPS-Programmierung
OPC-Foundation und PLCopen kooperierenIn Zukunft können Anwender unabhängig von COM/DCOM über das PLCopen-Informationsmodell weitere Funktionen nutzen: Neben den Instanzen von Funktionsbausteinen und Variablen eines SPS-Projekts sind das vor allem die Metadaten wie der Aufbau komplexer Datenstrukturen und der Funktionsbausteine. Ebenso lassen sich ausführbare Funktionen auf einer Steuerung aufrufen. OPC UA unterstützt dazu die Beschreibung und Übertragung der notwendigen Funktionsparameter. Darüber hinaus kann die Struktur der SPS-Projekte - unabhängig vom Steuerungshersteller - ausgelesen und wieder zurückgeschrieben werden.
Vor allem bei UA-Client-Anwendungen wie Visualisierungen oder MES/ERP-Systemen zeigt sich der Vorteil des IEC 61131-3-Informationsmodells: UA-Clients können den kompletten Adressraum aller Steuerungen typsicher auslesen und erhalten dabei auch Informationen über sämtliche Tasks und deren Zykluszeiten. Vor allem die Typinformationen über Programme, Funktionsbausteine und Datenstrukturen erleichtern die Erstellung einer Visualisierung: Applikationsentwickler können in Zukunft die Visualisierungs-Elemente den Objekten in der SPS anpassen.
Ein Projekteur kann beispielsweise alle Funktionsbaustein- Instanzen vom Typ „FB_MotorController" aufrufen und mit dem passenden Visualisierungs-Template verbinden, das auf Basis der Typinformation erstellt wurde. Dies erhöht die Wiederverwendbarkeit von Visualisierungsmodulen und reduziert die Engineeringkosten.
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