Nachrichten / Steuerungsebene / Safety
12.Mai.2009
Sicherheitstechnik
Safety auf dem PC - per Software-ControllerWelche Vorteile sehen die Anwender in der Verbindung von Standard-SPS und Sicherheitstechnik. (Mehrfachnennungen möglich)
Ende des Jahres wird die alte Sicherheitsnorm EN 954-1 durch die EN ISO 13849 abgelöst. Der Großteil der Maschinenbauer ist hierauf noch nicht ausreichend vorbereitet. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie zum Thema Safety. Im Rahmen der Studie, die von Michaela Griesenbruch, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Südwestfalen, freiberuflich durchgeführt wurde, gaben im Zeitraum Januar/ Februar 2009 deutschlandweit 302 Maschinenbauer, Steuerungsbauer und Ingenieurbüros Auskunft über Anforderungen und Einsatz von Sicherheitstechnik.
Ein Thema der Befragung, das derzeit eine hohe Aktualität genießt: Die Anforderungen der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, welche bis zum 29. Dezember 2009 umgesetzt werden müssen. Die Studie zeigt deutlich, dass es derzeit noch einen großen Nachholbedarf gibt: Nicht einmal jedes zweite Unternehmen kennt die Norm EN ISO 13849 mindestens gut, bei der neuen Norm EN 62061 sieht es noch schlechter aus. Zudem setzt nicht einmal jeder fünfte Betrieb die neuen Normen um. Viele derjenigen, die über diese Normen gut informiert sind, denken aber ganz verstärkt über den Einsatz neuer Technologien im Bereich Safety nach beziehungsweise haben entsprechende Lösungen schon realisiert.
So plant jeder zweite Maschinenbauer den Einsatz einer Standard-SPS mit integrierter Sicherheits-SPS. Sie erhoffen sich damit vor allem bessere Diagnosemöglichkeiten, einen einfacheren Datenaustausch zwischen Standard- und Sicherheits-SPS und den Betrieb von sicheren/nicht-sicheren Komponenten an einer Busleitung. Der Einsatz von im Antrieb integrierten Sicherheitsfunktionen ist noch stärker verbreitet und es werden zukünftig immer mehr unterschiedliche Funktionen integriert.
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