Visualisieren via Web

Die Voraussetzungen für plattformunabhängige HMI-Lösungen

visualisieren, Endgeräte
Certec EDV

Webbrowser ohne Zusätze wie Flash oder ActiveX sind ein leistungsfähiges Visualisierungswerkzeug. Viele Gerätehersteller und Systemintegratoren nutzen bereits die auf offenen Web- Technologien basierende Visualisierungslösung der Firma Certec, angefangen bei Web-Servern in Steuerungen und Embedded-PCs bis hin zu Scada- und Engineering-Plattformen.

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Aufgrund der Dominanz von Microsoft wechselten nahezu alle Visualisierungsanbieter auf das weltweit dominierende Betriebssystem Windows. Nun tendieren Anwender zu mehr Mobilität in ihrem Nutzerverhalten. Inzwischen gelten Web-Browser als das meistgenutzte Instrument zur Bedienung. Sowohl stationär als auch unterwegs muss er immer parat sein. So sieht das Eisenstädter Unternehmen Certec EDV auch die Anforderungen an eine Visualisierungslösung: Jederzeit verfügbar (7 Tage/24 Stunden), plattformunabhängig und frei von Zusätzen wie ActiveX, Java, Plug-ins oder Silverlight.

Mit „atvise" hat die österreichische Firma eine ausschließlich auf Web-Technologien basierte Visualisierungsplattform entwickelt (Guideline für browserunabhängige Visualisierungen). Da atvise zu 100 % auf Standards des WWW-Consortiums (W3C) basiert, haben Anwender die Wahl zwischen den gängigen Standard-Browsern wie Mozillas Firefox, Microsofts Internet Explorer, Apples Safari oder Opera. Sie alle eignen sich als Plattform. Damit wird professionelles, vektorgrafik- und eventbasiertes HMI und Scada erstmals plattformunabhängig: Egal, ob Windows, MacOS oder Linux - der Anwender kann die für ihn angenehmste Bedienungsumgebung wählen, ohne Softwarekonflikte fürchten zu müssen.

Ein weiterer positiver Effekt: Ein auf atvise basierendes HMI- und Scada- System unterstützt automatisch sämtliche Endgeräte, auf denen ein Internet- Browser lauffähig ist, klassische PCs ebenso wie Smartphones, Netbooks und Tablet-PCs. Wer eine grafisch anspruchsvolle reine Web-Visualisierung konzipieren will, muss bislang mit verschiedensten Tools und Web-Technologien umgehen und Scripte programmieren können. Automatisierungstechniker sind es jedoch von den klassischen HMI- und Scada-Systemen gewohnt, die Visualisierungs-Applikation weitgehend ohne Programmierung und ohne Web-Kenntnisse zu erstellen. Mit dem Entwicklungstool atvise builder stellt Certec ein solches Werkzeug für Web-Visualisierungen zur Verfügung.

Das Projektierungstool generiert aus den gezeichneten Bedienoberflächen die entsprechenden Web-Seiten, die auf jeden atvise-konformen Web-Server geladen werden können. Der Browser, der die Seiten vom Web- Server erhält, erstellt daraus die Visualisierung und kommuniziert im Hintergrund mit dem Web-Server. Voraussetzung ist die Umsetzung der von Certec erstellten Guidelines für einen Web-Server. Atvise steht in zwei Varianten zur Verfügung: als implementierbare Technologie (atvise webMI) für Hardware- und Software-Anbieter sowie als eigenständige Scada-Software (atvise scada). Dass die Technologie flexibel einsetzbar ist, zeigen zahlreiche Implementierungen.

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