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04.Aug.2009
Ingenieur-Ausbildung
Start frei für die Formula Student GermanyAnzeige
Im Rahmen der Formula Student Germany standen die 1900 teilnehmenden Studenten aus 19 Nationen vor der Aufgabe, in Teamarbeit einen einsitzigen Formelrennwagen zu bauen, um sich damit bei einem Wettbewerb mit Teams aus der ganzen Welt zu messen. Dabei gewinnt aber nicht einfach das schnellste Auto, sondern das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumenten.
Der Anspruch der Formula Student ist dementsprechend die Ergänzung des Studiums um intensive Erfahrungen mit Konstruktion und Fertigung sowie mit den wirtschaftlichen Aspekten des Automobilbaus. Im Sinne dieser Zielsetzung sollen die Studenten annehmen, eine Produktionsfirma habe sie engagiert, um einen Prototypen zur Evaluation herzustellen. Zielgruppe ist der nicht-professionelle Wochenendrennfahrer. Dazu muss der Rennwagen beispielsweise sehr gute Fahreigenschaften hinsichtlich Beschleunigung, Bremskraft und Handling aufweisen. Der Rennwagen soll wenig kosten, zuverlässig und einfach zu betreiben sein. Zusätzlich wird sein Marktwert durch andere Faktoren wie Ästhetik, Komfort und den Einsatz üblicher Serienteile gesteigert. „Neben innovativen Konstruktionen sind nun nachhaltige Technikansätze noch stärker gefordert. Aus diesem Grund erhält dieses Jahr die Treibstoffeffizienz im Reglement eine wesentlich höhere Gewichtung und entspricht damit einem industriellen Trend" erläutert Tim Hannig, Chairman der FSG eine der größten Änderungen der diesjährigen Veranstaltung.
Zur Ermittlung des besten Fahrzeugs bewertet zum einen eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie jede Konstruktion, jeden Kostenplan und jede Verkaufspräsentation im Vergleich zu den konkurrierenden Teams. Zum anderen beweisen die Studenten auf der Rennstrecke in verschiedenen Disziplinen, wie sich ihre Boliden in der Praxis bewähren. Vom 16. bis 19. Juli fand bereits die englische Formula Student in Silverstone statt. Gesamtsieger war dort ein deutsches Team - das Rennteam der Universität Stuttgart, welches auch in Hockenheim um den Spitzenplatz kämpft.
Unterstützt wird der Event von Audi, BMW, Bosch Engineering, Brunel, Continental, Daimler, Dekra, Henkel, IAV, Mahle, SolidWorks, Tognum, VW und ZF. Die Formula Student Germany geht bis zum 9. August und ist ab dem 6. August für Besucher zugänglich.
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Das "who is who" der Automatisierungs-branche - ergänzt um einige Angaben zu den Köpfen.

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