Sick Stegmann

Drehgeber-Hersteller wird umstrukturiert

Drei Monate nach dem Führungswechsel beim Drehgeber-Hersteller Sick Stegmann in Donaueschingen präsentiert das im März vorgestellte Führungsteam ein zweistufiges Sanierungskonzept.

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Als Ursache für die zugespitzte Lage wurde zum einen die Abhängigkeit von der Druckindustrie sowie vom Automatisierungssegment Antriebstechnik identifiziert - zwei Bereiche, die von der aktuellen Wirtschaftskrise besonders stark betroffen sind. „Zum anderen zeigen die Analysen, dass effizientere Strukturen und Unternehmensprozesse notwendig sind", so Dr. Bernd Cordes, seit Anfang März Sprecher der Geschäftsführung bei Sick Stegmann. Beides soll bis Ende 2009 neu strukturiert werden. Sick Stegmann konzentriert sich künftig auf die Entwicklung und Produktion von Drehgebern; administrative Leistungen werden von der Konzernmutter in Waldkirch eingekauft - „soweit wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoll", betont Cordes. Dazu gehören beispielsweise Leistungen aus den Bereichen Personalwirtschaft, Finanzen & Controlling, Einkauf, EDV und Logistik. Durch die Restrukturierung fallen etwa 30 Arbeitsplätze in Donaueschingen weg. Im nächsten Schritt werden die Fertigungskapazitäten der Auftragslage angepasst. Bevor aber Mitarbeiter in der Produktion entlassen werden, wartet die Geschäftsleitung die Entwicklung in den kommenden Monaten ab und nutzt bis Anfang 2010 das Instrument Kurzarbeit zur Kostensenkung. „Sollte die Auftragslage bis dahin auf unverändertem Niveau bleiben, müssen wir auch Mitarbeiter in der Produktion abbauen", bedauert Cordes.

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