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16.Dez.2009
Druckmittler
Die Bodyguards für DrucksensorenAnzeige
Ein Druckmittler besteht aus einer elastischen Membran, die mit dem Druckmittler-Oberteil hermetisch dicht verschweißt ist.
Drücke oder Füllstande sind in vielen industriellen Prozessen unter widrigen Umständen aufzunehmen: vor allem in der chemischen und petrochemischen Industrie, aber auch in der Lebensmittelund Pharmaindustrie. Temperaturen über 150 °C und unter 20 °C, aggressive Medien, zähflüssige oder pastöse Flüssigkeiten wie Klebstoff, Zahnpasta, Abwasser oder Erdöl setzen den Druckmessgeräten zu. Prozessflüssigkeiten, wie Honig, Zucker, Gummi oder Teer, die bei Raumtemperatur erstarren, verstopfen die Rohrleitung zum Messaufnehmer.
Ebenso nagen korrosive Flüssigkeiten, wie Salzwasser, Säuren oder Laugen, an den Geräten.
Weitere Problemfelder für Drucksensoren sind starke Vibrationen, die beispielsweise an stationären Dieselmotoren auftreten. Auch wenn Flüssigkeiten vor oder nach Pumpen pulsieren, macht so manches Druckmessgerät schlapp. Bei Prozessen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie geht es vor allem um die Hygiene. Hier sind Toträume so weit wie möglich zu vermeiden: Unzugänglich für eine Reinigung bieten sie den perfekten Nährboden für Bakterien und Pilze.
In solchen Fällen bietet sich der Einsatz eines Druckmittlers an: Dieser besteht aus einer elastischen Membran, die mit dem Gehäuse-Oberteil hermetisch dicht verschweißt ist. Der Raum zwischen der Messmembran und dem Druckmessgerät ist mit einer Übertragungsflüssigkeit gefüllt, die den Prozessdruck auf den Sensor überträgt. Druckmittler lassen sich auch über eine Kapillarleitung oder Kühlstrecke an das Druckmessgerät anschließen.

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