Nachrichten / Feldebene / Mechatronik
02.Feb.2010
Kuka
Robotik-Anbieter knapp 30 % unter VorjahrAnzeige
Konkret sanken im Kuka-Konzern die Auftragseingänge von 1279,9 Mio. Euro (2008) auf 903,3 Mio. Euro (2009). Daran sind die Geschäftsbereiche in etwa zu gleichen Teilen beteiligt. Der Geschäftsbereich Robotics erzielte 2009 Auftragseingänge von 324,3 Mio. Euro; dies ist ein Rückgang um 30,2 % gegenüber dem Vorjahr. Hiervon war insbesondere das Geschäft mit Automotive-Kunden betroffen, während die Bereiche General Industry und Service geringere Rückgänge verzeichneten.
Im Geschäftsbereich Systems gingen die Auftragseingänge um 28 % zurück: von 854,9 Mio. Euro (2008) auf 615,4 Mio. Euro (2009). Der Auftragsbestand blieb hingegen mit 543,4 Mio. Euro zum 31.12.2009 im Vergleich zum Jahresende 2008 nahezu unverändert. Damit verfügt der Robotik-Anbieter nach eigener Aussage über eine stabile Auftragsreichweite von rechnerisch etwa fünf Monaten.
Die Umsatzerlöse sanken 2009 auf 902,1 Mio. Euro gegenüber 1266,1 Mio. Euro in 2008. Auch hier waren die Geschäftsbereiche gleichermaßen betroffen: Der Geschäftsbereich Robotics verzeichnet ein Minus von 30,3 % auf 330,5 Mio. Euro (Vorjahr: 474,4 Mio.Euro), der Geschäftsbereich Systems ein Minus von 27,7 % auf 605,5 Mio. Euro (Vorjahr: 837,5 Mio. Euro).
Deutlich negativ fiel 2009 das Betriebsergebnis (EBIT) aus: minus 52,9 Mio. Euro gegenüber einem Plus von 52 Mio. Euro in 2008. Hiervon entfielen -11,5 Mio. Euro auf den Geschäftsbereich Robotics (Vorjahr: 42,0 Mio. Euro) und -29,1 Mio. Euro auf den Geschäftsbereich Systems (Vorjahr: 26,8 Mio. Euro). Das operative Betriebsergebnis, ohne Restrukturierungskosten des Konzerns beläuft sich auf -14,3 Mio. Euro, die nicht-operativen Effekte - insbesondere Restrukturierungskosten - betragen auf Konzernebene insgesamt -38,6 Mio. Euro. Hierin sind vor allem Abfindungszahlungen an in- und ausländische Mitarbeiter für 2009 und 2010 enthalten.
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